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Fußball

Spektakel garantiert: TuS Haltern empfängt Herford

HALTERN Noch sechs Spiele bis zur Oberliga: Die Fußballer des TuS Haltern läuten das heiße Saisonfinale am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den SC Herford ein – und werden laut Trainer Magnus Niemöller einen „perfekten Tag“ brauchen. Die heimischen Bezirksligisten stellen sich unterdessen auf ultradefensive Gegner ein.

Spektakel garantiert: TuS Haltern empfängt Herford

ennis Drepper (r.) verstärkte nach einer längeren Verletzungspause die zweite Mannschaft des TuS Haltern und steuerte einen Treffer zum Heimsieg gegen Erkenschwick bei.

Westfalenliga 1 TuS Haltern - SC Herford So. 15 Uhr, Stauseekampfbahn.

Niemöller steht nicht im Verdacht, die Gegner seiner Mannschaft im Vorfeld kleinzureden. Beim SC Herford sind seine warnenden Worte aber mehr als reine Lobhudelei. Die Gäste stehen in der Westfalenliga-Staffel 1 für Spektakel: 98 Tore – und damit im Schnitt mehr als vier Treffer pro Partie – sind in den bislang 24 Spielen der Ostwestfalen in dieser Saison gefallen. Vor der drittbesten Offensive der Liga (50 Tore) hat Niemöller verständlicherweise großen Respekt. „Ich warne aber davor, sich nur auf Top-Stürmer Martin Fushy zu konzentrieren“, sagt Niemöller. „Der Herforder Kader genügt allerhöchsten Ansprüchen und ist offensiv nur schwer zu kontrollieren.“

In der kurzen Osterpause konnte Niemöller fast mit dem kompletten Kader arbeiten. Auch Timo Ostdorf ist wieder fit. Selbst Lennart Rademacher, für den die Saison nach einem Außenbandriss im Fuß gelaufen zu sein schien, könnte im Endspurt wieder eine Option für den Tabellenführer sein.

Bezirksliga 11 SuS Stadtlohn II - TuS Haltern II So. 15 Uhr, SA Losbergpark, Uferstraße, 48703 Stadtlohn

Tief stehen und auf Konter lauern: Die gängigste Außenseiter-Spielweise zog den Halternern am Gründonnerstag in Merfeld den Zahn. „Wir haben keine Lösungen gefunden“, sagt Abendroth. Damit das nicht noch einmal passiert, stand das Training unter der Fragestellung: Wie knacke ich einen ultradefensiven Gegner? Die Antworten – ohne Schnörkel und mit viel Tempo – setzte die junge Mannschaft gut um, muss das alles aber jetzt noch unter Liga-Bedingungen abrufen.

Im Kader gibt es noch viele Fragezeichen. Sicher ist nur, dass Oliver Quinkenstein wegen einer Augenverletzung nicht spielen kann. Abendroth sieht die üblichen Personalrochaden aber maximal entspannt. Genau wie die Tabellenkonstellation: Der TuS liegt zwei Punkte hinter der SG Borken, hat aber ein Spiel mehr absolviert. Der Spitzenreiter spielt am Sonntag gegen den Dritten Vorwärts Epe. Gut möglich, dass die Karten neu gemischt werden.

LSV - Spvgg. Erkenschwick II So. 15 Uhr, SA Jahnstraße.

Die Winterpause hat den Lippramsdorfern den Stecker gezogen. In der Rückrunde steht nur ein Sieg aus neun Partien in der Bilanz. Die sechs Remis haben an der Jahnstraße auch nicht für Freudensprünge gesorgt. „Wir waren in einem kleinen Loch“, gibt Trainer Michael Hellekamp zu. Zuletzt sah er aber spielerisch eine deutliche Steigerung seiner Elf, die sich jetzt auch in Ergebnissen widerspiegeln soll. 

In der Hinrunde hatte sich der LSV in Erkenschwick mit einem 1:1 zufrieden geben müssen. Ein Ergebnis, das die Lippramsdorfer damals mächtig wurmte, weil sich die Gastgeber fast ausschließlich aufs Verteidigen beschränkt und einen hellen Offensivmoment für ihren Treffer genutzt hatten. Ähnlich defensiv erwartet Hellekamp die Gäste, die nur fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze haben, auch diesmal. Verzichten muss der LSV-Coach auf Tim Vierhaus, der Probleme an der Patellasehne hat. Dennis Echterhoff ist im Urlaub. Auch der Einsatz des angeschlagenen Timo Berg ist eher unwahrscheinlich.

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