Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Amazon-Chef Bezos 100 Milliarden Dollar schwer

New York. Das Vermögen von Amazon-Gründer Jeff Bezos als reichster Person auf der Welt hat nach Berechnungen des Finanzdienstes Bloomberg 100 Milliarden Dollar erreicht.

Amazon-Chef Bezos 100 Milliarden Dollar schwer

Der Amazon-Gründer und Washington-Post Eigentümer, Jeff Bezoz. Foto: Michael Reynolds/Archiv

Der 53-Jährige knackte die Marke als erster seit Microsoft-Mitgründer Bill Gates 1999. Bei Bezos' Vermögen gab am Freitag das Kursplus von 2,58 Prozent bei Amazon-Aktien den Ausschlag. Das starke Geschäft am Einkaufstag „Black Friday“ hatte die Anleger zuversichtlich gestimmt.

Bezos hatte im Oktober dank der Aufwertung seiner Amazon-Beteiligung Gates an der Spitze der Milliardärs-Rangliste abgelöst. Der Windows-Erfinder kommt jetzt laut Bloomberg auf ein Vermögen von 89,1 Milliarden Dollar. Gates hatte in den vergangenen Jahren allerdings auch großzügig gespendet. Hätte er sich dafür nicht unter anderem von 700 Millionen Microsoft-Aktien getrennt, läge sein Vermögen eher an der Marke von 150 Milliarden Dollar.

Bezos spendete Amazon-Anteile im Wert einer halben Milliarde Dollar und verkauft nach eigenen Angaben Aktien für rund eine Milliarde Dollar pro Jahr, um seine Raumfahrt-Firma Blue Origin zu finanzieren.

Bloomberg schätzt die Vermögen auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen über Firmenanteile und Transaktionen und schränkt selbst ein, dass etwa die Bewertung von Blue Origin schwierig ist. Amazon selbst kommentiert Bezos’ Vermögensverhältnisse nicht.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Flensburg. Die meisten Deutschen kennen Beate Uhse, doch die goldenen Jahre des Flensburger Sex-Unternehmens sind schon lange vorbei. Der Erotik-Konzern hat die Wende ins Internet-Zeitalter verpasst.mehr...

Burbank/New York. Die Simpsons schlüpfen bei Micky Maus und Star Wars unters Konzerndach: Der Disney-Konzern übernimmt für mehr als 50 Milliarden Dollar die meisten Sparten des Rivalen Fox. Medienmogul Murdoch behält jedoch seine erzkonservativen Nachrichtensender.mehr...

Petach Tikva/Ulm. Das Unternehmen Teva war bisher Israels ganzer Stolz: Symbol für israelischen Erfinder- und Unternehmergeist. Doch jetzt kündigt die Ratiopharm-Mutter weltweite Massenentlassungen an. Die Gewerkschaft wappnet sich für den härtesten Kampf seit rund 30 Jahren.mehr...

Washington. Die Vorsitzende der US-Notenbank hat Anleger vor der Digitalwährung Bitcoin gewarnt. Der Bitcoin sei eine „hoch spekulative Anlageform“, sagte Janet Yellen auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung der Fed.mehr...

Buenos Aires. Weder Abbau der Subventionen für illegale Fischerei noch Aufnahme von Gesprächen über Regelungen des elektronischen Handels: Das Ministertreffen der WTO in Buenos Aires endet ohne Ergebnisse. Generalsekretär Acevedo spricht von einer Enttäuschung.mehr...

Washington. Die US-Notenbank macht weiter Fortschritte bei der Normalisierung ihrer Geldpolitik. Anders als in Europa gehen die lange Zeit historisch niedrigen Zinsen langsam aber sicher nach oben.mehr...