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Angeklagter Industriellenspross Vossen reumütig vor Gericht

Zürich. Der wegen Millionenbetruges angeklagte Industriellenspross Felix Vossen aus Gütersloh hat sich bei seinem Prozess in Zürich reumütig gezeigt. Mehrfach schluchzte der 43-jährige am Mittwoch, wenn Richter oder Ankläger über die Opfer sprachen, denen er in den Worten des Staatsanwalts „auf abgebrühte Art“ Schaden zugefügt hat. „Es tut mir ganz furchtbar leid“, sagte Vossen. Der Richter kündigte das Urteil für den frühen Abend an.

Angeklagter Industriellenspross Vossen reumütig vor Gericht

Der Regisseur und Produzent Felix Vossen steht in Zürich vor Gericht. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Der Verteidiger hat im Namen Vossens eine Haftstrafe von sechs Jahren für angemessen bezeichnet. Die Staatsanwaltschaft hat sechs Jahre und zehn Monate Gefängnis gefordert.

Vossen, Enkel des Textilfabrikanten Burghardt Vossen, hatte sich als erfolgreicher Anleger ausgegeben. Laut Anklage brachte er seine Eltern und rund 30 Freunde und Bekannte mit Versprechen von Traumrenditen um zweistellige Millionenbeträge. Statt das Geld anzulegen, hat er vermeintliche Erträge anfangs mit den Einlagen neuer Investoren ausgezahlt. 2015 brach das Geschäft zusammen und Vossen tauchte unter. Er wurde ein Jahr später in Spanien gefasst.

Eines seiner Opfer, der britische Immobilienmakler Russell Hicks, hatte umgerechnet mehr als vier Millionen Euro bei Vossen investiert. Er erhielt anfangs einige Gewinne ausgezahlt, bezifferte seinen Schaden aber als immens. „Felix ist ein durchtriebener Gauner. Fallen Sie nicht auf seine Krokodilstränen herein“, sagte er dem Richter.

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