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BASF eröffnet neue Fabrik für Elektromaterialien in Südkorea

Seoul. Südkorea ist aus Sicht von BASF ein strategisch wichtiger Markt für Chips und Displays. Davon kann der Chemieriese profitieren. Nach der Eröffnung eines regionalen Forschungszentrums für Elektromaterialien folgt jetzt die Produktion.

BASF eröffnet neue Fabrik für Elektromaterialien in Südkorea

BASF ist seit mehr als 60 Jahren in Südkorea präsent. Foto: Uwe Anspach

Der weltweit größte Chemiekonzern BASF baut sein Geschäft mit Elektromaterialien in Asien aus. Das Unternehmen nahm an seinem südkoreanischen Produktionsstandort Yeosu an der Südküste eine neue Anlage für „ultrareines“ Ammoniakwasser in Betrieb.

Dieses wird zur Reinigung zwischen den Fertigungsschritten für Chips und bei der Produktion von Displays gebraucht. Nach der Eröffnung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums vor drei Jahren in Suwon verfüge BASF jetzt über den „kompletten Zyklus“, sagte der zuständige Manager für den Raum Asien-Pazifik, Boris Jenniches, in Seoul. Schon 2013 hatte das Unternehmen sein regionales Hauptquartier für Elektromaterialien in die südkoreanische Hauptstadt verlegt. Bisher habe BASF etwa 50 Millionen Dollar in den Bereich in Südkorea investiert.

Das Chemieunternehmen profitiert dabei von der boomenden Chipindustrie und der Infrastruktur in Südkorea, wo die größten Halbleiterhersteller des Landes zu seinen Kunden gehören, einschließlich Samsung Electronics. Der südkoreanische Konzern ist der weltweit größte Hersteller von Speicherchips, Smartphones und Fernsehern. Was die Investitionen in den Halbleiterbereich angehe, so habe Samsung in diesem Jahr den Konkurrenten Intel überholt, sagte Jenniches.

BASF ist seit mehr als 60 Jahren in Südkorea präsent. Gegenwärtig betreibt der Chemieriese sieben Produktionsstätten in dem ostasiatischen Land und beschäftigt mehr als 1100 Menschen. In Yeosu werden unter anderem die Rohmaterialen für herkömmliche sowie für technische Kunststoffe hergestellt. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz nach eigenen Angaben allein in Südkorea bei etwa 1,1 Milliarden Euro. 

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