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Beamte geschlagen: Rocker-Prozess beginnt mit Geständnis

Wuppertal. Über hundert Polizisten waren nötig, um vor einem Jahr in Erkrath den Streit zwischen Rockern und einer Großfamilie in den Griff zu bekommen. Jetzt stehen vier Männer in Wuppertal vor Gericht. Ein Angeklagter räumt ein, dass er zwei Polizistinnen geschlagen habe.

Mit dem Geständnis eines Angeklagten hat am Donnerstag in Wuppertal ein Prozess gegen vier Männer wegen der Beteiligung an einer Massenschlägerei und Widerstands gegen Polizeibeamte begonnen. Die Angeklagten im Alter zwischen 27 und 54 Jahren sollen an einer Massenschlägerei zwischen einer libanesischen Großfamilie und Anhängern der Rockergruppe Hells Angels in Erkrath bei Düsseldorf beteiligt gewesen sein.

Über seinen Anwalt erklärte einer der Angeklagten, er habe zwei Polizistinnen jeweils einmal geschlagen. Er würde an die Polizistin, die im Gesicht verletzt wurde, Schmerzensgeld zahlen. Im Sommer 2016 waren mehr als hundert Polizeibeamte nötig, um die Ausschreitungen in den Griff zu bekommen. Mehrere Polizeibeamte waren verletzt worden. Laut Anklage wurden sie gezielt mit Fausthieben gegen den Kopf angegriffen. Die Rockergruppe der Hells Angels in Erkrath wurde im Sommer 2017 unter Verweis auf kriminelle Aktivitäten des Vereins vom NRW-Innenminister verboten.

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