Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Beurlaubter Airportchef an Arbeitsplatz zurückgekehrt

Köln. Der beurlaubte Kölner Flughafenchef Michael Garvens ist am Mittwoch an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Er werde sich nun um das Unternehmen, die Kunden und Mitarbeiter kümmern, sagte Garvens der Deutschen Presse-Agentur am Morgen. Der Airportchef macht eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Köln vom Dienstag für sich geltend, wonach der Flughafen ihn weiter beschäftigen muss.

Beurlaubter Airportchef an Arbeitsplatz zurückgekehrt

Michael Garvens, der Geschäftsführer des Flughafens Köln/Bonn. Foto: Henning Kaiser

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH ist demnach angewiesen, Garvens als Geschäftsführer „zu unveränderten Bedingungen weiter zu beschäftigen“, heißt es in dem Beschluss, der dpa vorliegt. Die einstweilige Verfügung sei Vize-Aufsichtsratschef Sven Schwarzbach persönlich überreicht worden, hatte Garvens' Anwalt am Dienstag mitgeteilt. Der Flughafen bestätigte am Mittwochmorgen, dass Garvens wieder im Büro sei. Schwarzbach teilte mit, der Aufsichtsrat wolle an diesem Donnerstag das weitere Vorgehen besprechen.

Garvens war angesichts einer Untersuchung über mögliche Unregelmäßigkeiten am zweitgrößten NRW-Airport beurlaubt worden. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen Untreue. Der Airportchef weist die Vorwürfe über angebliche Fehler im Bereich der Geschäftsführung zurück.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Espelkamp. Nach einem Feuer im Wintergarten ihres Hauses in Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) ist eine 83-Jährige im Krankenhaus an ihren schweren Brandverletzungen gestorben. Nach Angaben der Polizei vom Montag war eine Decke, mit der sich die Frau am Freitag gewärmt hatte, durch einen aufgestellten Heizlüfter in Brand geraten. Der 85 Jahre alte Ehemann, der die Hilferufe seiner Frau hörte, erlitt bei seinen Rettungs- und Löschversuchen leichte Verletzungen. Er konnte die Klinik am Wochenende wieder verlassen.mehr...

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Polizei hat Kritik an einem Einsatz gegen die Rockergruppe Hells Angels zurückgewiesen. Mehr als 400 Polizisten waren bei einer Rockerparty in der Landeshauptsstadt in der Nacht zum Samstag im Einsatz. Ein Rechtsanwalt hatte der Polizei im Nachgang einen rechtswidrigen Einsatz und Unverhältnismäßigkeit vorgeworfen. Bereits am Boden liegende gefesselte Besucher der Party seien misshandelt worden.mehr...

Stadtlohn/Borken. Im westlichen Münsterland gibt es einen Nachweis für die hochansteckende BHV1-Tierseuche. In Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf müssen in einem Betrieb in Stadtlohn 400 Kühe und Rinder geschlachtet werden, wie der Kreis Borken am Montag mitteilte. Zusätzlich werden Rindviehbestände im Umfeld des betroffenen Hofes auf BHV1 überprüft.mehr...

Hamm. Keine Sonderregelung mehr als Beruhigungspille für die Nachbarn: Wenn Sexualstraftäter nach Meinung der Experten keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit sind, dann dürfen sie sich unbegleitet wieder in Freiheit bewegen. Und das ohne Ausnahmen, so ein Gericht.mehr...

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach hat die Vorbereitung auf das Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) gegen den Bundesligakonkurrenten Bayer Leverkusen ohne seinen Torjäger Raffael aufgenommen. Der 32 Jahre alte Fußballprofi aus Brasilien fehlte am Montag im Training wegen Wadenproblemen. Auch der Schweizer Verteidiger Nico Elvedi musste auf die Einheit am Morgen wegen eines Blutergusses im Oberschenkel verzichten. „Wir werden alles tun, um die beiden bis Mittwoch fit zu bekommen, doch es wird eng“, sagte Co-Trainer Dirk Bremser.mehr...

Aachen. Direkt vor einem Streifenwagen hat ein Fußgänger eine Rote Ampel missachtet und den verdutzten Beamten den Stinkefinger gezeigt. Das war noch nicht alles: als ihm deshalb am Sonntagabend ein „Knöllchen“ angedroht wurde, soll er aus Verärgerung eine Zigaretten-Kippe auf den Boden geworfen und dieser noch hinterher gespuckt haben. Die Polizisten stellten beim Überprüfen der Personalien zudem fest, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde und noch eine Strafe von 35 Tagen abzusitzen hatte. Er sei kurzsichtig, habe er den Beamten noch gesagt, sonst hätte er den Streifenwagen bestimmt erkannt. Jetzt sitze er in Haft, auch über Weihnachten, teilte die Polizei am Montag mit.mehr...