Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Bretschneider und Seitz gewinnen beim Cottbuser Turn-Weltcup

Cottbus. Mit einem hochklassigen Reck-Finale ging der Turn-Weltcup in Cottbus zu Ende. Die beiden deutschen Riegen können mit zwei Siegen durch Elisabeth Seitz und Andreas Bretschneider und insgesamt fünf Podestplätzen eine überaus positive Bilanz ziehen.

Bretschneider und Seitz gewinnen beim Cottbuser Turn-Weltcup

Andreas Bretschneider katapultierte sich Bretschneider mit einer blitzsauberen Reckübung auf Platz eins. Foto: Tatyana Zenkovich

Die beiden Chemnitzer Andreas Bretschneider und Pauline Schäfer haben am letzten Tag des Turn-Weltcups in Cottbus noch einmal für Hochstimmung im deutschen Lager gesorgt.

Mit der allerletzten Übung katapultierte sich Bretschneider vor 1550 Zuschauern in der ausverkauften Lausitz Arena mit einer blitzsauberen Reckübung auf Platz eins und sorgte damit für den zweiten deutschen Weltcupsieg des Wochenendes. „Ich musste mich entscheiden, ob ich auf Sicherheit turne oder mich meinem Naturell ergebe und doch wieder auf Risiko gehe“, berichtete Bretschneider. „Ich war heute einmal clever und habe mich für die leichtere Übung entschieden, die am Ende ausgereicht hat“, freute er sich über seinen vierten Cottbuser Sieg.

Den ersten deutschen Weltcupsieg hatte am Samstag die Stuttgarterin Elisabeth Seitz beigesteuert. Die 24-Jährige blieb mit 14,900 Punkten zwischen den Holmen ohne nennenswerte Fehler und landete so vor den beiden Chinesinnen Lyu Jiaqi (14,866) und Lan Xingyu (14,633). Für Seitz war es der zweite Sieg beim ältesten deutschen Traditionsturnier. Lang sei das Jahr gewesen, räumte Seitz ein, die wie die meisten anderen Turner am 2. Dezember ein letztes Mal im Finale der Deutschen Turnliga an die Geräte muss. „Aber ich weiß auch, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann. Ich musste nur alle meine Kräfte noch einmal zusammennehmen“, sagte sie.

Bretschneiders Freundin Pauline Schäfer verpasste dagegen ihren ersten Sieg beim Turnier der Meister erneut. Die 20-jährige Weltmeisterin aus Chemnitz scheiterte im Finale am Schwebebalken trotz guter Übung knapp an der Chinesin Wang Cenyu. Deren 14,166 Punkte reichten trotz Schäfers (14,000) guter Übung für einen knappen Sieg. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das hier und heute noch einmal so gut hinkriege“, sagte sie und freute sich über Platz zwei am Schwebebalken sowie auch noch über Rang drei am Boden.

Am Barren turnte sich Marcel Nguyen auf Platz drei. Seine drei Doppelsalti in der Holmengasse und der hochschwierige Tsukahara-Abgang reichten allerdings nicht, um gegen die Klasse des Chinesen Tan Di (15,566) bestehen zu können. Auch Dauerrivale Oleg Wernjajew konnte mit 15,166 Punkten den Doppel-Olympiasieger von London 2012 mit 33 Zehntelpunkten noch hinter sich lassen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Astana. Tischtennis-Profi Timo Boll hat bei den World Tour Grand Finals in Kasachstan das Halbfinale erreicht. Der 36-Jährige besiegte den Hongkong-Chinesen Wong Chun Ting mit 4:2 Sätzen.mehr...

Kopenhagen. Nach zwei erfolgreichen EM-Tagen finden die Siegerehrungen in Kopenhagen ohne deutsche Schwimmer statt. Brustschwimmer Schwingenschlögl findet die Europameisterschaften auch nach Platz fünf „super“. Ein Weltrekordler reist ab.mehr...

Kopenhagen. Happy End für die deutschen Schwimmer. Im Gegensatz zur enttäuschenden WM im Sommer gibt es bei der Kurzbahn-EM am Jahresende reichlich Medaillen. Die Top-Athleten überzeugen. Einige Schwimmer aus der zweiten Reihe werden zum „Mehrgewinn für die Mannschaft“.mehr...

Astana. Seit Freitag steht Dimitrij Ovtcharov als künftige Nummer eins der Tischtennis-Welt fest. Am Sonntag musste er eine bittere Niederlage hinnehmen. Da gab Chinas Top-Spieler Fan Zhendong eine Antwort auf die jüngsten deutschen Erfolge.mehr...

Astana. Ein deutsches Endspiel wird es bei den World Tour Grand Finals im Tischtennis in Astana nicht geben. Timo Boll verlor sein Halbfinale, dafür kann die künftige Nummer eins Dimitrij Ovtcharov auf einen Sieg noch hoffen.mehr...

Kopenhagen. Philip Heintz und Franziska Hentke sichern dem deutschen Schwimm- Team Edelmetall Nummer fünf und sechs bei der Kurzbahn-EM. Ein Rückenschwimmer verpasst Bronze knapp.mehr...