Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Der Wirkstoff Glyphosat und seine Verwendung

Berlin. Glyphosat ist ein sogenanntes Total-Herbizid, es wirkt auf alle grünen Pflanzen. Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen, das aber auch in Pilzen und Mikroorganismen vorkommt.

Der Wirkstoff Glyphosat und seine Verwendung

Ein Landwirt fährt mit einer Herbizid- und Düngerspritze über ein Feld nahe Petersdorf in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul

Wo Glyphosat ausgebracht wird, wächst kein Gras mehr - auch kein Kraut, Strauch oder Moos. Ackerflächen können so vor oder kurz nach der Aussaat und nochmals nach der Ernte unkrautfrei gemacht werden.

Glyphosat wird auf rund 400 Millionen Hektar überwiegend landwirtschaftlich genutzter Flächen eingesetzt, berichtete das Marktforschungsunternehmen Kleffmann Group. Zum Vergleich: Agrarflächen umfassen in Deutschland 16,7 Millionen Hektar. 

Der vom US-Konzern Monsanto entwickelte Wirkstoff wurde 1974 erstmals zugelassen. Im Jahr 2000 lief das Patent aus, seither werden Glyphosat-haltige Produkte auch von anderen Herstellern angeboten. Verkauft werden jährlich rund 850 000 Tonnen solcher Mittel, in Deutschland sind es etwa 5000 Tonnen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Manchmal war die Rechnung für die Leichenschau das erste, was Angehörige von Terroropfern von den Behörden per Post bekamen - lange vor Kondolenzschreiben. Nach solchen Erfahrungen gibt es viel zu verbessern, urteilen Helfer.mehr...

Mailand. Obwohl Italien bislang von islamistischen Terroranschlägen verschont wurde, geht das Land bei der Prävention von Radikalisierung in Gefängnissen voran. Ein Grund ist, dass der Attentäter Anis Amri mutmaßlich in einem italienischen Gefängnis zum Fundamentalisten wurde.mehr...

Nürnberg. Das Werk ist vollbracht. Nach einem Jahr mit einer historischen Wahlpleite, Intrigen und Streit schließt die CSU wieder ihre Reihen. Eine gewagte Tandemlösung soll 2018 alles besser machen.mehr...

München. 42 Mal hat die CSU seit 1946 einen Parteichef gekürt. Meist endeten die geheimen Wahlen mit Werten jenseits der 90-Prozentmarke, weil es auch keine Gegenkandidaten gab.mehr...

Nürnberg. Der Flüchtlingsstreit zwischen Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer hatte das Zeug, die Union zu sprengen. Jetzt demonstrieren die beiden Einigkeit wie lange nicht mehr. Die Frage ist nur: Hält das?mehr...

Berlin. Abgestürzt bei der Wahl, gescheitert mit Jamaika und nun abhängig von der SPD: Für Angela Merkel wird 2018 zum Schicksalsjahr. Am Ende könnten Neuwahl und Neustart ohne die CDU-Chefin stehen.mehr...