Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

G36-Nachfolge: Sig Sauer zieht sich aus Ausschreibung zurück

Berlin.

Der Waffenhersteller Sig Sauer sieht sich bei der Ausschreibung für einen Nachfolger des Sturmgewehrs G36 benachteiligt und zieht sich aus dem Vergabeverfahren zurück. Das teilte das Unternehmen der dpa mit. Die technischen Anforderungen seien zu eindeutig auf den Wettbewerber und G36-Hersteller Heckler & Koch zugeschnitten. Sig Sauer rechne sich keine Chance auf einen Zuschlag aus und wolle kein Angebot abgeben. Den Klageweg will sich das Unternehmen nach eigenen Angaben offen halten. Bei der G36-Nachfolge geht es um 120 000 Sturmgewehre.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf hat die inoffizielle Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Rheinländer unterlagen dem neuen Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg mit 0:2 und fielen mit 31 Punkten hinter die Franken und Halbzeitmeister Holstein Kiel auf Rang drei zurück. Damit stehen die Düsseldorfer erstmals seit fast drei Monaten nicht mehr auf einem direkten Aufstiegsplatz.mehr...

Chicago. Der Bitcoin hat erstmals auf breiter Front mehr als 17 000 Dollar gekostet. Die umstrittene Digitalwährung legte am Abend auf allen großen Handelsplätzen spürbar zu und bewegte sich vereinzelt sogar weiter in Richtung 18 000 Dollar. Der abermalige Wertzuwachs kommt kurz nachdem die einst nur von Computerexperten genutzte Digitalwährung einen großen Schritt in Richtung des klassischen Finanzmarkts gemacht hatte: Seit Sonntagnacht gibt es mit Bitcoin-Terminkontrakten das erste Mal ein Finanzprodukt, mit dem die Internetwährung auch an regulierten Börsen gehandelt werden kann.mehr...

Berlin. Bei den Gesprächen zwischen Union und SPD wird es noch keine Entscheidung geben, ob man über eine große Koalition oder eine Minderheitsregierung verhandeln will. „Nein, auf keinen Fall“, sagte Fraktionschefin Andrea Nahles auf eine entsprechende Frage. Die SPD-Führung werde danach am Freitag erst einmal entscheiden, ob konkrete Sondierungen über eine Regierungsbildung Sinn hätten. Kanzlerin Angela Merkel ist bisher gegen eine Minderheitsregierung, bei der die Union zwar alle Ministerien besetzen würde, aber sich für jedes Projekt und Gesetz im Bundestag eine Mehrheit suchen müsste.mehr...

Hamburg. Der größte deutsche Lebensmittelhändler Edeka will den Fruchtsafthersteller Albi mit Sitz in Berghülen bei Ulm übernehmen. Das hat das Bundeskartellamt auf seiner Liste der laufenden Verfahren veröffentlicht. Albi erreiche mit etwa 93 Millionen Abfüllungen Platz sieben in Deutschland, heißt es in der Zeitung. Der Safthersteller liefert an den gesamten deutschen Lebensmittelhandel, darunter auch Eigenmarken für Discounter.mehr...

Frankfurt/Main. Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger vergeblich auf einen ersehnten Jahresendspurt gewartet. Nach einem frühen Angriffsversuch auf die schwierige Hürde von 13 200 Punkten verließ den Dax der Schwung. Gebremst vom steigenden Euro, der Exporte erschwert, gab der deutsche Leitindex am Ende um 0,23 Prozent auf 13 123 Punkte nach. Der Euro stieg. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1796 US-Dollar fest.mehr...

Berlin. In der SPD wird angesichts des Widerstands gegen eine große Koalition eine bislang noch nicht da gewesene Form der Regierungszusammenarbeit geprüft. Parteichef Martin Schulz erläuterte in der Fraktionssitzung ein Modell, bei dem nur bestimmte Projekte im Koalitionsvertrag verankert werden, andere aber bewusst offen bleiben, damit sie im Bundestag diskutiert und ausverhandelt werden - das würde mehr Raum geben zur Profilierung. So könnten auch aktuelle Strömungen in der Gesellschaft in den vier Jahren einer solchen Regierungskooperation aufgenommen werden, erläuterte Schulz.mehr...