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Harry - Vom Party-Prinzen zum Bräutigam

London. Saufgelage und Negativ-Schlagzeilen waren gestern. Heute zeigt sich Prinz Harry als sozial engagiert und solide. Bald will der ehemals begehrteste Junggeselle Großbritanniens vor den Traualtar treten.

Harry - Vom Party-Prinzen zum Bräutigam

Prinz Harry hat die Frau fürs Leben gefunden. Foto: Danny Lawson

Früher war er der „Party-Prinz“, doch längst ist der mittlerweile 33 Jahre alte Harry ruhiger geworden. Als ganz junger Mann fiel der Rotschopf vor allem durch Saufgelage und Frauengeschichten auf.

Sein bekanntester Fehltritt ereignete sich im Jahr 2005: Der damals 20-Jährige erschien mit einer Hakenkreuzbinde auf einer Kostümparty. „Harry the Nazi“ titelte die Boulevardzeitung „The Sun“ anschließend, ein Empörungssturm war die Folge.

In den vergangenen Jahren hatte Harry zunehmend seriösere Auftritte. Er diente zehn Jahre in der Armee, wurde dort zum Hubschrauberpiloten ausgebildet und war zweimal in Afghanistan im Einsatz. Im Juni 2015 beendete Harry seinen Dienst. Bis dahin war er in der Hierarchie zum Captain aufgestiegen. Schon während seiner Zeit in den Streitkräften engagierte sich der Prinz für wohltätige Zwecke.

So machte er viele Positiv-Schlagzeilen mit seinem Einsatz für aidskranke Kinder in Afrika oder versehrte Veteranen. Für seine „Invictus Games“ zugunsten dieser Veteranen überzeugte er den damaligen US-Präsidenten Barack Obama, dessen Frau Michelle und seine Großmutter, Queen Elizabeth II., davon, in einem Twitter-Duell mitzuwirken, das zum viralen Hit in den sozialen Medien wurde.

Bei Frauen gilt der jüngere Sohn von Prinzessin Diana als höchst beliebt, britische Medien bezeichneten ihn in seinen Solo-Zeiten gern als den begehrtesten Junggesellen. Seine sportliche Figur und der Ruf, ein Rebell zu sein, kommen ihm da zugute. Sein großer Bruder William wird von vielen als langweiliger und steifer wahrgenommen. Ganz anders der jüngere Prinz: Harry lässt kaum eine Gelegenheit aus, hinter einem Ball hinterherzurennen oder mit Kindern herumzualbern.

Harrys Partnerinnen waren immer wieder ein Thema. Dass derart über seinen Beziehungsstatus geredet wurde, störte ihn - daraus machte er kein Geheimnis. Noch im Sommer 2016 hatte er sich zwar beklagt, er habe Schwierigkeiten, eine Partnerin zu finden, weil sich die Presse gleich auf jede Frau stürze. Unter anderem soll seine Beziehung mit der britischen Schauspielerin Cressida Bonas daran gescheitert sein.

Dann lernte Harry die US-Schauspielerin Meghan Markle kennen, und nach einigen Wochen voller Gerüchte machte die beiden vor einem Jahr ihre Beziehung öffentlich. Am Montag nun die offizielle Bekanntgabe: Harry und Meghan Markle wollen im Frühjahr heiraten.

In der britischen Thronfolge nimmt Harry, der eigentlich Henry heißt, derzeit Platz fünf ein - hinter Prinz Charles, seinem Bruder William sowie dessen Kindern George und Charlotte.

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