Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Heynckes: Kein Comeback-Druck auf Torwart Neuer

Brüssel. Es verdichten sich die Anzeichen, dass der FC Bayern ohne Kapitän Neuer ins neue Jahr starten muss. Trainer Heynckes will den Torwart erst wieder einsetzen, wenn dieser hundertprozentig fit ist.

Heynckes: Kein Comeback-Druck auf Torwart Neuer

Nationaltorwart Manuel Neuer arbeitet derzeit an seinem Comeback. Foto: Guillaume Horcajuelo

Jupp Heynckes wird beim FC Bayern München kein übereiltes Comeback von Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer anstreben.

„Er bekommt von mir keinen Druck“, sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters. Der am Mittelfuß verletzte Kapitän Neuer wird aktuell von Sven Ulreich im Tor vertreten - und das bislang gut.

In einem ZDF-Interview präzisierte Heynckes zum Fahrplan für Neuers Rückkehr: „Man soll da kein Zeitfenster setzen, das wäre nicht gut.“ Der 72 Jahre alte Coach will den Weltmeister in aller Ruhe aufbauen. „Ein Spieler soll erst dann spielen, wenn er wieder hundertprozentig einsatzfähig ist, wenn er fit ist und nicht nur gesund. So werden wir es auch mit Manuel machen“, kündigte Heynckes in Brüssel an. Neuers Genesung sei im medizinischen Zeitplan, versicherte der Trainer.

Der 31-jährige Neuer musste im September nach einem dritten Mittelfußbruch in diesem Jahr operiert werden. Er geht noch an Krücken. Ursprünglich war beim deutschen Rekordmeister eine Rückkehr des Torhüters zu Beginn des neuen Jahres anvisiert worden. „Ich weiß aber nicht, ob er zum Rückrundenstart schon wieder zur Verfügung steht“, sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.

Für Neuer geht es auch darum, topfit zurückzukehren, um sein Ziel einer WM-Teilnahme in Russland im Sommer 2018 nicht zu gefährden. Die deutsche Nummer 1 konnte im laufenden Jahr kein einziges Länderspiel bestreiten. In der DFB-Auswahl hat sich Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zur Nummer 2 und zum Stellvertreter von Neuer entwickelt.

Unter Zugzwang steht Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern bei Neuers Comeback auch deswegen nicht, weil der 29 Jahre alte Ulreich seinen Job im Tor zuletzt überzeugend erledigte. Der Ersatzmann von Neuer genießt das Vertrauen von Heynckes. „Ich hoffe, dass ich auch in den nächsten Spielen, bis Manuel zurückkommt, der Mannschaft helfen kann“, erklärte Ulreich. Er konzentriere sich alleine darauf.

Der Schlussmann wechselte im Sommer 2015 vom VfB Stuttgart zum FC Bayern. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Zu seiner Zukunft äußerte er sich defensiv. Es gebe aktuell keine „Gedankenspiele für den kommenden Sommer“, sagte Ulreich. Mit seinen aktuellen Leistungen im Bayern-Tor empfiehlt er sich ebenso für eine Verlängerung in München wie für andere Vereine.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

München. Vor seiner Premiere im Stuttgarter Stadion gegen den VfB hat Sven Ulreich etwas klarzustellen. Der 29-Jährige kehrt gegen seinen Ex-Club zum Abschluss der Hinrunde ins Bayern-Tor zurück. Sein Trainer lobt nicht nur ihn, sondern auch die Münchner „Ökonomie“.mehr...

Mönchengladbach. Mit unterschiedlichen Prämissen eröffnen Mönchengladbach und der Hamburger SV am Freitagabend den 17. Bundesligaspieltag: Die Borussia hat unmittelbaren Kontakt zu den Europacupplätzen. Der HSV ist 16. und befindet sich laut Trainer Gisdol in einer gefährlichen Lage.mehr...

Frankfurt/Main. Seit einem halben Jahr wird im deutschen Fußball über den Videobeweis gestritten und diskutiert. Das Chaos ist groß, aber einige Zahlen sprechen dennoch für das neue System.mehr...

Stuttgart. Torwart Sven Ulreich vom FC Bayern München hat vor dem Bundesligaspiel des Rekordmeisters beim VfB Stuttgart die frühere Führung der Schwaben um Sportvorstand Robin Dutt kritisiert.mehr...

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich kritisch über die seiner Meinung nach zu negativen öffentlichen Bewertungen zur Fußball-Bundesliga geäußert.mehr...