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Israelischer Künstler schafft Baum-Skulptur

Frankfurt/Main. Ariel Schlesinger überzeugte die international besetzte Jury. Sein Entwurf war einer von fünfen und wurde einstimmig gewählt.

Israelischer Künstler schafft Baum-Skulptur

Der in Mexiko lebende israelische Künstler Ariel Schlesinger zeigt einen 3-D-Druck seiner geplanten Skulptur. Foto: Frank Rumpenhorst

Eine elf Meter hohe Baum-Skulptur des israelischen Künstlers Ariel Schlesinger soll künftig vor dem Neubau des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main ein Symbol setzen.

Mit den ineinander verwachsenen Skeletten zweier Bäume, von denen einer seine Wurzeln kopfüber dem Himmel entgegenstreckt, will der 37-jährige Künstler Wurzeln und Entwurzelung der Juden deutlich machen.

Schlesingers Projekt wurde von einer international besetzten Jury unter fünf Entwürfen einstimmig ausgewählt. Dies teilte Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) am Dienstag mit. Schlesingers Arbeit schaffe eine Brücke zwischen jüdischer Geschichte und kultureller Gegenwart und habe die Jury regelrecht begeistert.

Die Skulptur im Lichthof verbindet das historische Rothschild-Palais mit dem rund 50 Millionen Euro teuren Neubau, der bis Anfang 2019 bezogen werden soll. Die Finanzierung des Werks in Höhe von 350 000 Euro ermöglicht eine Spende des französisch-britischen Bankhauses Rothschild, das seine Wurzeln in Frankfurt hat. Mayer Amschel Rothschild hat in der Frankfurter Judengasse Ende des 18. Jahrhunderts den Grundstein für die Aktivitäten der Familie im Finanzsektor gelegt.

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