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Konzert am Freitag

Mando Diao begeistern 4000 Fans im Kölner Palladium

Köln Mando Diao ist endlich wieder auf Tour und versetzen knapp 4000 Fans im Kölner Palladium in jubelnde Begeisterung. Für nicht wenige gleicht das Konzert einer handfesten Überraschung, wenn nicht gar einem kleinen Wunder.

Mando Diao begeistern 4000 Fans im Kölner Palladium

Die schwedische Rockband Mando Diao im Kölner Palladium am Freitagabend. Foto: Thomas Brill

Das etwas skurrile Nebenprojekt Caligola, für das sich das musikalisch immer exzellent ergänzende wie harmonierende Front-Duo Gustaf Norén und Björn Dixgard 2014 zusammentat, war für viele bereits der Anfang vom Ende. Als dann vor zwei Jahren Norén auch noch offiziell Mando Diao verließ, schien das Ende der schwedischen Indie-Band dann endgültig besiegelt.

Doch weit gefehlt. Im Mai dieses Jahres veröffentlichte Mando Diao ihr aktuelles Album „Good Times“ und demonstrieren mit härteren Gitarrenklängen die Rückkehr zu einem wieder kantigeren Soundprofil.

Nachdem das Quintett mit „San Francisco Bay“ das Konzert eröffnet hat, kommt mit „All the Things“ bereits die erste Kostprobe vom neuen Album. „You want some more action rock`n`roll“, ruft Dixgard den jubelnden Fans zu, wobei klar ist, dass es sich hier nur um eine rhetorische Frage handeln kann, denn kraftvolle Songs wie „Good Times“, oder „Dancing All the Way to Hell“ peitschen die Stimmung weiter nach oben.

Zwar vermisst man die zweite Stimme Noréns, doch rau mehrstimmig klingt Mando Diao noch immer mitreißend dynamisch, dass niemand glauben will, dass die Band fast schon seit zwanzig Jahren besteht. Die Klassiker „Gloria“ und „Dance With Somebody“ als Zugabe lassen die Fans in frenetischen Jubel ausbrechen. Die zwischenzeitliche Suche nach musikalischer Neuorientierung mit Caligola oder Alben wie „AElita“ dürfte abgehakt sein. Die Fans feiern die Rückkehr von Mando Diao zu den ungestümen Anfängen, ein musikalischer Rückschritt ist es jedenfalls nicht.

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