Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Mehr als 300 Tote bei Anschlag in Ägypten - Hinweise auf IS

Kairo.

Einen Tag nach dem verheerenden Anschlag auf eine Moschee im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens 305 erhöht. Unter den Toten seien auch 27 Kinder, berichtete das ägyptische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Staatsanwaltschaft. Zudem seien 128 weitere Personen verletzt worden. An dem Anschlag sollen 25 bis 30 Angreifer beteiligt gewesen sein. Sie sollen zudem die Flagge der Terrormiliz IS getragen haben. Bislang hat sich noch keine Gruppierung zu dem Attentat bekannt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt sieht Innenminister Thomas de Maizière Fortschritte im Kampf gegen den Terrorismus. Deutschland sei sicherer geworden“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Man habe etliche Maßnahmen ergriffen: beim Abschiebungsrecht, beim Ausweisungsrecht, bei der Führung gemeinsamer Dateien in Europa. Außerdem gebe es mehr Personal, neue Organisation und bessere Ausrüstung der Polizeien. Am 19. Dezember 2016 hatte der Attentäter Anis Amri mit einem gestohlenen Lastwagen 12 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt.mehr...

Istanbul. Knapp ein Jahr nach dem Terrorangriff auf den Istanbuler Club Reina in der Silvesternacht beginnt heute in der Türkei der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter. Der Usbeke Abdulkadir Mascharipow muss sich vor dem Gericht am Gefängnis in Silivri nahe Istanbul unter anderem wegen 39-fachen Mordes und des Versuchs, die verfassungsmäßige Ordnung zu stürzen, verantworten. Dafür fordert die Staatsanwaltschaft 40 mal lebenslange Haft. Zudem stehen 56 mutmaßliche Komplizen vor Gericht.mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat das Verbrennen israelischer Fahnen bei Anti-Israel-Protesten in Berlin scharf verurteilt. Deutschland sei „dem Staat Israel und allen Menschen jüdischen Glaubens in ganz besonderer Weise verbunden“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Wir akzeptieren nicht, wenn Juden oder der Staat Israel auf diese beschämende Weise beleidigt werden.“ Bei einer Demo, die sich gegen die von den USA verkündete Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels richtete, waren am Freitag am Brandenburger Tor israelische Flaggen verbrannt worden.mehr...

Paris. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht derzeit eine „ernsthafte Anstrengung“ der USA für Frieden im Nahen Osten. „Wir sollten dem Frieden eine Chance geben“, sagte Netanjahu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. „Indem wir Dinge zur historischen Wahrheit bringen, indem wir die Möglichkeit für neue Verhandlungen öffnen, für neue Initiativen.“ Der israelische Ministerpräsident wird am Montag bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel erwartet.mehr...

Berlin. Berlin wird nach den Worten des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller Antisemitismus und Rassismus auf Demonstrationen nicht dulden. Wer das hohe Gut der freien Meinungsäußerung dafür missbrauche und durch das Verbrennen von Fahnen Hass säe, könne nicht den Schutz des Demonstrationsrechts für sich in Anspruch nehmen, erklärte Müller zu den Protesten am Brandenburger Tor und in Neukölln gegen die Anerkennung von Jerusalem als israelische Hauptstadt. Die Polizei werde jede Demonstration auflösen, von der Straftaten ausgingen.mehr...

Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Maron hat den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nach seiner Äußerung, Israel sei ein „Terrorstaat“, zur Mäßigung aufgerufen. In einem Telefongespräch bat er den Amtskollegen, zur Beschwichtigung zwischen Israel und den Palästinensern beizutragen. Erdogan hatte heute in einer Rede vor Anhängern seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP Israel als „Terrorstaat“ und Land der „Kindermörder“ bezeichnet. mehr...