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NRW: Einer von 1300 Hambach-Aktivisten identifiziert

Aachen. Nach den Anti-Braunkohle-Protesten anlässlich der Bonner Klimakonferenz ist bislang nur einer von rund 1300 in den Tagebau Hambach eingedrungenen Umweltaktivisten identifiziert worden. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der NRW-Landesregierung für den Innenausschuss des Landtags hervor. Für weitere Ermittlungen zur Identität seien von allen eingedrungenen Demonstranten zumindest Fotos gemacht worden. Das sei so mit der Staatsanwaltschaft Aachen bei geringeren Straftaten wie Hausfriedensbruch abgestimmt worden.

NRW: Einer von 1300 Hambach-Aktivisten identifiziert

Demonstrationsteilnehmer dringen in den Tagebau Hambach ein. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Laut Bericht drangen mit rund 1300 Aktivisten deutlich mehr in den Tagebau ein, als zunächst angenommen. Die Polizei war kurz nach ihrem Einsatz von 700 ausgegangen. Bei dem Einsatz wurden demnach zwei Polizisten verletzt: Ein Aktivist habe einem Polizisten so auf die Hand geschlagen, dass er mit einem Bruch ins Krankenhaus kam. Bevor der Tatverdächtige festgenommen werden konnte, habe er in der Menge untertauchen können. Ein anderer Polizist sei durch den Biss einer Frau in die Hand leicht verletzt worden.

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