Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

NRW-SPD-Chef: Pakt mit Minderheitsregierung vorstellbar

Köln.

Nordrhein-Westfalens SPD-Landeschef Michael Groschek kann sich einen „Stabilitätspakt“ seiner Partei mit einer CDU-geführten Minderheitsregierung im Bund vorstellen. „Eine Minderheitsregierung hat in Hessen und NRW gut funktioniert. Warum sollte das Modell für den Bund untauglich sein“, sagte Groschek dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Er könne sich vorstellen, dass die SPD mit der Minderheitsregierung einen Stabilitätspakt vereinbare, fügte er hinzu. Darin könnte man sich darauf verständigen, in zentralen Fragen gemeinsam vorzugehen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Istanbul. Die Staatsanwaltschaft in Istanbul hat die Freilassung der deutschen Journalistin Mesale Tolu und der fünf weiteren inhaftierten Angeklagten in dem Verfahren gefordert. Das teilten Beobachter aus dem Gerichtssaal übereinstimmend mit. Eine Entscheidung des Richters über den Antrag steht noch aus.mehr...

Berlin. Trotz der winterlichen Bedingungen in Teilen Deutschlands hat die Deutsche Bahn keine größeren Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr gemeldet. „Es ist natürlich mal die eine oder andere Tür eingefroren“, sagte ein Bahnsprecher. Das seien aber nur Kleinigkeiten, größere witterungsbedingte Verspätungen oder gar Ausfälle gebe es nicht. Lediglich einzelne Busverbindungen der Deutschen Bahn im Süden von Nordrhein-Westfalen fielen wegen Glätte aus.mehr...

Wiesbaden. Erstmals seit 2009 ist die Zahl der pensionierten Lehrer wieder gesunken. Im Jahr 2016 wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes etwa 25 500 verbeamtete Lehrer in den Ruhestand versetzt, das waren 8,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 2014 und 2015 war mit jeweils 27 900 der Höchstwert seit Beginn der Statistik 1993 erreicht worden. Die Zahl der Pensionierungen sei seit 2006 mit mindestens 18 000 pro Jahr auf einem hohen Niveau, da bis in die 1970er Jahre wegen der großen Schülerzahlen viele Lehrer eingestellt worden seien, berichtete das Statistische Bundesamt.mehr...

Berlin. Die Reiselust der Menschen in Deutschland ist wenige Wochen vor dem Jahreswechsel gestiegen. Die Bereitschaft, für Kurztrips und längere Reisen Geld auszugeben, legte weiter zu, wie aus Daten des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft hervorgeht. In diesem Jahr waren die Bundesbürger den Angaben zufolge mehr als 1,68 Milliarden Tage unterwegs. Das war knapp ein Prozent mehr als 2016 und so viel wie nie zuvor. Vor allem Kreuzfahrten, Städtereisen und Urlaub auf dem Land oder in den Bergen stiegen in der Gunst der Reiselustigen.mehr...

Stuttgart. Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück will aus Sorge vor Burnout in der Belegschaft neue E-Mail-Regeln einführen. Um die Arbeitsbelastung zu senken, sollten Mailkonten von Mitarbeitern im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden, sagte Hück in Stuttgart. „Abends noch Mails vom Chef lesen und beantworten, ist unbezahlte Arbeitszeit, die den Stress erhöht - das geht gar nicht.“ Mails sollten automatisch an den Absender zurückgeschickt werden und nicht mehr in der Mailbox des Mitarbeiters vorhanden sein, also automatisch gelöscht werden.mehr...

Berlin. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner kann sich mit der Wortschöpfung „lindnern“ durchaus anfreunden. „Ich habe davon gehört, ja, ich habe ja auch Humor“, sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur. Im Internet war nach dem plötzlichen Ende der Jamaika-Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grünen in der Nacht zum 20. November von „lindnern“ die Rede. „Es ist doch wunderbar, wenn man den Menschen Anlass zur Freude, vielleicht auch zu ein bisschen Spott und Satire liefert“, meinte der FDP-Politiker.mehr...