Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Papst mahnt in Myanmar Menschenrechte an

Naypyidaw.

Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar die Führung des Landes zur Achtung der Menschenrechte ermahnt. Auf die Verfolgung der muslimischen Rohingya-Minderheit ging er bei einem Treffen mit der international umstrittenen Regierungschefin Aung San Suu Kyi allerdings nicht direkt ein. Er vermied es auch, die Rohingya beim Namen zu nennen. Aus Furcht vor weiteren Gewalttaten sind seit dem Sommer mehr als 600 000 Muslime aus dem mehrheitlich buddhistischen Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Tel Aviv. Ein Palästinenser ist bei Unruhen wegen der Jerusalem-Krise am Rande des Gazastreifens getötet worden. Der Mann habe bei Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten eine Schusswunde im Kopf erlitten, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, dass rund 3500 Palästinenser am Rande des Küstengebietes Brandflaschen und Steine auf Soldaten geworfen hätten. Soldaten hätten gezielt auf Anführer geschossen.mehr...

Berlin. Im islamisch dominierten Nahen Osten und Nordafrika ist das Recht auf Religionsfreiheit weltweit am stärksten bedroht. Religiöse Minderheiten leiden dort besonders stark unter staatlichen Repressionen. Dies ist ein Ergebnis des Berichts der beiden großen Kirchen zur Religionsfreiheit von Christen weltweit, der in Berlin vorgestellt wurde. In der Großregion finden auch die meisten religiös begründeten Terroranschläge auf Glaubensgemeinschaften statt. Christen seien von Rechtsverletzungen besonders betroffen.mehr...

Tel Aviv. US-Vizepräsident Mike Pence trifft auf seiner Nahost-Reise inmitten der Jerusalem-Krise nur israelische Politiker. Pence werde kommende Woche von Mittwoch bis Freitag in Israel sein, wie sein Büro mitteilte. Zuvor reist er nach Ägypten, danach nach Deutschland. Das Programm weist unter anderem ein Treffen mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Präsident Reuven Rivlin aus - aber keines mit palästinensischen Vertretern. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte zuvor ein Treffen mit Pence in Bethlehem abgelehnt.mehr...

Tokio. Japan weitet im Konflikt um Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm seine Sanktionen gegen das kommunistische Nachbarland aus. Die Regierung entschied, die Vermögen von 19 weiteren nordkoreanischen Firmen einzufrieren, wie das Außenministerium in Tokio bekanntgab. Diese seien im Finanzbereich, Öl- und Kohlehandel sowie in der Vermittlung von Arbeitskräften ins Ausland tätig. Ein japanischer Regierungssprecher erklärte, die zusätzlichen Sanktionen seien eine Reaktion unter anderem auf den kürzlichen Test eines neuen Typs einer Interkontinentalrakete durch Nordkorea.mehr...

Berlin. Der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff hat sich der Forderung nach einem generellen Verbot des öffentlichen Verbrennens ausländischer Flaggen in Deutschland angeschlossen. „Es ist antidemokratisch und kann im Fall Israels sogar sehr antisemitisch sein“, sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist etwas, das ich nicht in Europa und auf keinen Fall in Berlin sehen möchte.“ So etwas habe es bisher nur an Orten wie der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben, „wo es keine Toleranz gibt“.mehr...

Brüsseln. Die Verluste europäischer Unternehmen durch die Sanktionen gegen Russland summieren sich nach Schätzung der deutschen Wirtschaft inzwischen auf einen dreistelligen Milliardenbetrag. „Dass wir diesen hohen Preis dauerhaft zahlen, ohne dass es echte Fortschritte im Friedensprozess gibt, führt zu einer wachsenden Frustration in der Wirtschaft“. Das sagte der Geschäftsführer des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Michael Harms, der dpa. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel wurden die Sanktionen um ein weiteres halbes Jahr verlängert.mehr...