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Polizei auf größeren Einsatz im Hambacher Wald vorbereitet

Aachen. Wenn die Sägen im Hambacher Wald kreischen, wird auch die Polizei vor Ort sein. Sie will Beschäftigte und Material schützen. Wahrscheinlich wird sie auch bei Wohnungsräumungen der anderen Art helfen müssen.

Polizei auf größeren Einsatz im Hambacher Wald vorbereitet

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Die Polizei ist auf einen größeren Einsatz bei den Rodungen im Hambacher Wald vorbereitet, nachdem ein Gericht die Fortführung des Tagebaus und die Rodungen zugelassen hat. Die Polizei rechnet vor allem mit dem Widerstand von Braunkohlegegnern, die in dem Teil des Waldes leben, der gerottet werden soll. Bei ihrem Einsatz werden die Aachener Polizisten von Einsatzkräften aus ganz Nordrhein-Westfalen unterstützt, wie ein Behörden-Sprecher mitteilte.

Nach Polizeiangaben besteht die Waldbesetzer-Szene aus 200 tendenziell gewaltbereiten Leuten der linksautonomen Szene. Die Gruppe lebt demnach in Baumhäusern und Zelten. Erfahrungsgemäß rechnet die Polizei auch mit gegrabenen Erdhöhlen. In der jüngeren Vergangenheit hatte es immer wieder Angriffe auf RWE-Mitarbeiter und Polizisten, die der Gruppe zugrechnet wurden.

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Köln darf der Energiekonzern RWE im Hambacher Wald roden.

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