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Das Morgen-Update

Rakete bedroht USA, Sicherheitslücke bei Apple, Rätsel um Yeti gelöst

NRW Nordkorea hat eine Rakete getestet, die offenbar jeden Teil in den USA erreichen kann. Der Hambacher Forst wird vorerst nicht weiter gerodet, Apple warnt vor einer Sicherheitslücke, Forscher lösen das Rätsel um den Yeti, den mysteriösen Schneemenschen aus dem Himalaya. Immer mehr Kinder mit Alkohlvergiftung, SPD-Forderungen nach dem Glyphosat-Eklat, Einigung im Brexit-Streit: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter

Jeden Tag wird es bis zum Wochenende etwas kühler, dazu gibt es heute auch noch viele Wolken und einzelne Regenschauer. Die Temperaturen erreichen 2 bis 6 Grad.

Der Verkehr

Vorsicht: Heute Nacht hat es gefroren, viele Straßen sind glatt. Auf der Autobahn 57 am Niederrhein sind bei einem Unfall mit sechs Autos 15 Menschen verletzt worden. Einer der Verletzten war in Lebensgefahr, drei wurden schwer verletzt. Die Autos waren in der Nacht nahe Uedem in Fahrtrichtung Niederlande ineinandergekracht. Unter den sechs beteiligten Wagen war auch ein Lastwagen. Die Autobahn ist auch am Morgen noch gesperrt.

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Nordkorea hat seine bisher weitreichendste Interkontinentalrakete getestet, die nach eigenen Angaben jeden Teil der USA erreichen könnte.Nach einer Pause von zweieinhalb Monaten startete Machthaber Kim Jong Un erstmals wieder eine ballistische Rakete in Richtung Osten, wie die Führung der südkoreanischen Streitkräfte in Seoul mitteilte. Der neue Raketentest stieß international auf scharfe Kritik. Der UN-Sicherheitsrat will heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Kanzlerin Angela Merkel verurteilte „Nordkoreas neueste Provokation“ scharf.

    Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates

    Nordkoreas Rakete kann jeden Teil der USA erreichen

    Pjöngjang/Washington/Seoul Nordkorea hat eine Rakete abgefeuert, die offenbar jeden Teil in den USA erreichen kann. Doch US-Präsident Trump reagiert eher zugeknöpft. Südkoreas Präsident warnt vor einer Eskalation. Der UN-Sicherheitsrat beruft eine Dringlichkeitssitzung ein. Die Lage ist angespannt.mehr...

  • Nach dem Glyphosat-Eklat fordert der rechte SPD-Flügel Kanzlerin Angela Merkel auf, als Zeichen des guten Willens den Weg für das von der Union blockierte gesetzliche Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit freizumachen.“Das wäre eine vertrauensbildende Maßnahme in Richtung SPD. Das rettet die Sache nicht, aber das Klima“. Das sagte der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, der Deutschen Presse-Agentur. „So ein Zeichen noch vor dem SPD-Parteitag in der kommenden Woche würde uns allen helfen.“
  • London und Brüssel haben sich britischen Medienberichten zufolge im Streit um die Brexit-Schlussrechnung angenähert. Der „Telegraph“ berichtete unter Berufung auf Verhandlungskreise, beide Seiten hätten sich im Grundsatz geeinigt. Eine genaue Summe sei noch nicht festgelegt worden, sie werde aber je nach Auslegung einer vereinbarten Berechnungsmethode zwischen 45 und 55 Milliarden Euro liegen. Auch die „Financial Times“ sowie der „Guardian“ berichteten von einer Einigung. Die EU-Kommission kommentierte die Berichte nicht.
  • Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einem Vollrausch im Krankenhaus behandelt wurden, ist im vergangenen Jahr auf mehr als 22 300 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg der Einweisungen mit Alkoholvergiftung um 1,8 Prozent. Das geht aus einer Statistik des Statistischen Bundesamtes hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hatte die Daten recherchiert. In den drei Jahren zuvor hatte die Zahl der Betroffenen stetig abgenommen.
  • Apple will einen Fehler in seinem aktuellen Betriebssystem für Mac-Computer ausbessern, durch den der Passwort-Schutz ausgehebelt werden kann. Ein Computer-Experte wies den Konzern darauf hin, dass sich jeder mit einem sogenannten Root-Account für Änderungen am System in die Computer einloggen könne. Dazu reiche es an Rechnern mit dem MacOS-System „High Sierra“ aus, den Benutzernamen „root“ zu wählen, kein Passwort einzugeben und mehrfach den Login-Knopf zu drücken. Bis es das Update gibt, rät Apple den Nutzern, ein Passwort für den Root-Account zu setzen.
  • Das Rätsel um den Yeti, den mysteriösen Schneemenschen aus der Himalaya-Region ist gelöst.US-Forscher haben DNA-Proben von angeblichen Yeti-Überbleibseln unter die Lupe genommen - und sie fast ausschließlich Bären zugeordnet. Acht der neun untersuchten Proben - gewonnen aus Knochen, Zähnen, Haaren oder Exkrementen - stammen demnach von Asiatischen Schwarzbären, Himalaya-Braunbären oder Tibetischen Braunbären, die neunte von einem Hund. „Unsere Ergebnisse legen stark nahe, dass die biologische Untermauerung für die Yeti-Legende in lokalen Bärenarten gefunden werden kann“, betont die Biologin Charlotte Lindqvist von der University of Buffalo. „Und unsere Studie zeigt, dass die Genetik in der Lage sein sollte, auch andere, ähnliche Rätsel zu lösen.“

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Einen Tag nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Wald will der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) über die juristische Auseinandersetzung mit dem LandNRW informieren. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte die umstrittenen Rodungen in dem uralten Wald am Dienstag vorläufig gestoppt. Die Entscheidung des OVG gebe dem Energiekonzern RWE und dem Land NRW einen Spielraum, noch einmal über einen Vergleichsvorschlag der Kölner Verwaltungsrichter nachzudenken, hatte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen nach dem Beschluss betont. Nach diesem Vorschlag sollte der Hambacher Wald verschont werden, die Braunkohleförderung aber weiterlaufen. RWE hielt das bergtechnisch für nicht machbar.

Münster. Für die Umweltschützer war es ein Rennen gegen die Zeit: Stunde um Stunde fielen die Bäume im Hambacher Wald. Es gab Protestaktionen und auch Gewalt. Jetzt herrscht erst einmal Ruhe. Richter haben die Rodungen gestoppt. Vorerst.mehr...

  • Bundeskanzlerin Angela Merkelund Staats- und Regierungschefs aus Dutzenden anderen Staaten werden heute zum EU-Afrika-Gipfel in Abidjan erwartet. Bei dem Spitzentreffen in der Wirtschaftsmetropole des westafrikanischen Landes Elfenbeinküste wollen die Politiker über eine verstärkte Zusammenarbeit der Kontinente beraten. Deutschland und die anderen EU-Staaten erhoffen sich dadurch auch einen Rückgang der unerwünschten Migration über das Mittelmeer.
  • Wie zufrieden sind die Bewohner deutscher Städte mit dem jeweiligen Verkehrsangebot? Das hat ein Marktforschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem Automobilclub ADAC herauszufinden versucht. Die Studienergebnisse werden bei einer Tagung in Berlin vorgestellt. In den 15 größten deutschen Städten wurden insgesamt mehr als 50 Aspekte der persönlichen Mobilität abgefragt.
  • Mitten in der Regierungskrise treten führende Politiker beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin auf. Darunter sind SPD-Chef Martin Schulz, der FDP-Vorsitzende Christian Lindner und Grünen-Chef Cem Özdemir. Eröffnet wird die Veranstaltung von Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, der gestern für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt worden war.
  • Das UN-Kriegsverbrechertribunal zum früheren Jugoslawien wird gegen die ehemalige Führungsriege der bosnischen Kroaten das Urteil im Berufungsverfahren sprechen. Wegen schwerster Verbrechen im Bosnienkrieg (1992-1995) drohen dem damaligen politischen Chef Jadranko Prlic (58) und fünf hohen Offizieren Haftstrafen von bis zu 25 Jahren. Es ist das letzte Urteil des Tribunals in Den Haag, das nach 24 Jahren seine Arbeit beenden wird.
  • Papst Franziskus trifft am dritten Tag seiner Reise nach Myanmar die buddhistischen Mönche des Landes. Dabei kommt er in Rangun mit dem Hohen Rat der Ordensleute zusammen. Myanmar ist mehrheitlich buddhistisch, nur knapp 1,3 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken.
  • VW-Manager und Betriebsräte wollen mit Mitarbeitern über die Investitionspläne des Konzerns diskutieren. Der Konzern hatte unter anderem angekündigt, mehr Geld in die Entwicklung von Elektroautos stecken zu wollen. Auch in autonomes Fahren, neue Mobilitätsdienste und Digitalisierung sollen ab dem kommenden Jahr mehr Mittel fließen
  • Eigentlich sollte es ein Kunstprojekt mit Designer und Modeschöpfer Harald Glööckler werden - doch nun steht ein Mann vor Gericht. Ohne Genehmigung soll der 49-Jährige zwei Panzer aus Großbritannien nach Deutschland gebracht haben. Der Importeur muss sich wegenVerstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz heute vor dem Amtsgericht Bensheim verantworten.
  • Ohne die erkältete Fünffach-Weltmeisterin Laura Dahlmeier bestreiten die deutschen Biathletinnen das erste Einzelrennen des Olympia-Winters. In Östersund geht es ab 17.15 Uhr mit dem Klassiker über 15 Kilometer los.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

... 15 Jahren hat die UN-Vollversammlung Palästina mit großer Mehrheit als Staat mit Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen anerkannt. Deutschland hat sich der Stimme enthalten.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:An dieser Stelle ausnahmsweise Eigenwerbung.Man braucht Zeit zum lesen - aber es lohnt sich.

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