Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Schuften zwischen den Jahren? - Der Ärger um die freien Tage

Berlin. Die Weihnachtstage genießen kann nur jemand, der nicht beruflich im Einsatz ist. Doch einige Arbeitnehmer müssen auch an diesen Tagen ihren Dienst tun. In den Betrieben gibt es dafür unterschiedliche Regelungen. Ein Überblick:

Schuften zwischen den Jahren? - Der Ärger um die freien Tage

Wer für die Feuerwehr arbeitet, kann nicht damit rechnen, dass er an den Weihnachtstagen frei hat. Doch es müssen nicht jedes Jahr die selben Kollegen im Einsatz sein. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Familie treffen, Geschenke auspacken und zu viel essen: Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind eine besondere Zeit. Das gilt auch für viele Arbeitnehmer: Denn manche würden gerne frei haben, müssen aber arbeiten.

Im Einzelhandel, in Krankenhäusern oder der Gastronomie ist es etwa üblich, dass Arbeitnehmer auch an den Feiertagen zur Verfügung stehen. Andere würden vielleicht gerne arbeiten, weil sie Weihnachten gar nicht feiern - dürfen aber nicht, weil ihr Betrieb Ferien macht. Wie sind da die Spielregeln?

Rechtlich haben die Tage zwischen den Jahren keinen Sonderstatus: Feiertage sind nur der 25. und der 26. Dezember sowie Neujahr. Alle anderen Tage sind reguläre Arbeitstage, wenn sie nicht auf das Wochenende fallen, auch Heiligabend und Silvester. „Wer hier nicht arbeiten will, muss grundsätzlich Urlaub nehmen“, erklärt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht.

In vielen Betrieben gibt es aber zumindest für den 24. und den 31. Dezember Sonderregelungen, dank derer Arbeitnehmer hier den ganzen oder wenigstens den halben Tag frei haben - per Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung etwa.

Anderswo und an allen anderen Tagen kann es aber Streit darum geben, wer Urlaub bekommt und wer nicht. Entscheiden muss das dann der Arbeitgeber, erklärt Bredereck, und zwar unter Berücksichtigung sozialer Gründe - schulpflichtiger Kinder etwa - und nach nachvollziehbaren Kriterien. Auch Reihum-Lösungen sind dann erlaubt, nach dem Motto „Du hattest letztes Jahr frei, jetzt bin ich dran.“

Andere Betriebe ersparen sich diesen Ärger, indem sie über die Feiertage schließen. Auch das ist zulässig: „Der Arbeitgeber darf grundsätzlich Betriebsferien anordnen, das gilt auch für die Zeit zwischen den Feiertagen“, erklärt Bredereck. Arbeitnehmer müssen dafür dann Urlaubstage opfern, auch wenn sie eigentlich lieber arbeiten wollen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Toll, wenn in der Weihnachtszeit alles glitzert und gut duftet. Wer Haustiere hält, muss sich bei der Dekoration der Wohnung aber etwas zurückhalten. Denn viele Stoffe oder Gegenstände sind für Hunde, Katzen und Vögel sehr gefährlich.mehr...

Berlin. Die geschnittene Nordmanntanne ist in Deutschland zu Weihnachten der Hit im Wohnzimmer. Sie hat einen Marktanteil von 75 bis 80 Prozent. Doch immer häufiger sieht man auch Weihnachtsbäume im Topf im Handel. Worauf sollten Käufer dabei achten?mehr...

Hamburg. Viele sehnen sie schon herbei. Und tatsächlich ist es nicht mehr lange hin bis zur „schönsten Zeit“ im Jahr: Weihnachten. Zur Einstimmung und zum Fest bieten besinnliche Hörbücher für Groß und Klein einen passenden Rahmen.mehr...

Linden. Jedes Jahr die gleiche Frage: Wer ist Weihnachten wo und mit wem? Auf der Strecke bleiben dabei häufig die, die nicht mehr so mobil sind. Aber auch wenn Kinder und Enkel woanders feiern, muss man an den Feiertagen keine Trübsal blasen.mehr...

Berlin/München. Viele Eltern zermartern sich vor Weihnachten das Hirn darüber, was sie ihren Kindern schenken sollen. Wenn das Geschenk dann ausgepackt ist, herrscht oft Ernüchterung – der Nachwuchs lässt das Ausgewählte links liegen. Kann man das vermeiden?mehr...

Rheda-Wiedenbrück. An Heiligabend haben viele weder Lust noch Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen und zu kochen. Schmecken soll es aber trotzdem. Gut, dass es auch ohne großen Aufwand geht - wenn die Vorbereitung stimmt.mehr...