Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Schwangerschaftsabbruch: Was ist erlaubt, was nicht?

Gießen. Das Thema Abtreibung ist gerade sehr präsent. Auslöser ist der Strafprozess gegen eine Ärztin. Doch wie sehen die gesetzlichen Regelungen eigentlich aus?

Schwangerschaftsabbruch: Was ist erlaubt, was nicht?

Ratsuchende Frauen können sich an anerkannte Beratungsstellen wenden. Foto: Jens Büttner/dpa

Geht es um den Abbruch einer Schwangerschaft, können sich auch Ärzte strafbar machen - unter anderem, wenn sie für eine Abtreibung werben.

Wer nämlich „Dienste“ oder „Verfahren“ zum Abbruch einer Schwangerschaft öffentlich anbietet, wird nach Paragraf 219a StGB mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft. Kritiker sehen dringenden Reformbedarf.

Generell gilt: Wer in Deutschland eine Schwangerschaft abbricht, verstößt gegen geltendes Recht. Der vor allem in den 1970er Jahren heftig diskutierte und reformierte Paragraf 218 des Strafgesetzbuches (StGB) sieht jedoch Ausnahmen vor.

Eine Abtreibung bleibt straffrei, wenn sie binnen drei Monaten nach der Empfängnis und nach einer Konfliktberatung vorgenommen wird. Ohne rechtliche Folgen bleibt sie auch, wenn es medizinische Gründe für den Abbruch gibt oder wenn die Frau durch eine Vergewaltigung schwanger wurde.

Die sozialliberale Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) hatte die Reform des seit 1871 geltenden Abtreibungsparagrafen Mitte der 1970er Jahre auf den Weg gebracht.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Nürnberg. Tägliche Bewegung, gute Beziehungen zu Freunden und Familie und eine positive Lebenseinstellung: Mit diesen Zutaten kann man nach Erkenntnissen von Forschern gut alt werden - und überraschend glücklich.mehr...

Und wieder eine Runde mit den Stöckern. Wem das Nordic Walking auf Dauer zu eintönig wird, der sollte mit einigen Übungen für Abwechslung sorgen. Auch hierbei sind die Stöcke eine ideale Trainingshilfe.mehr...

Köln. Viele wissen es aus eigener Erfahrung: Eine Blasenentzündung ist unangenehm. Zumeist sind Frauen betroffen, aber auch Männer kann es erwischen. Vorbeugend kann man einiges tun.mehr...

Aachen. „Ilio-was?“ Vom Iliosakralgelenk haben wohl die wenigsten schon mal gehört. Es steckt aber gar nicht so selten hinter Beschwerden im unteren Rücken. Gedacht ist die Verbindung zwischen Wirbelsäule und Becken eigentlich als Stoßdämpfer.mehr...

Köln. Weihnachten kommt immer so plötzlich - und dann bricht der große Stress los. Das Menü will vorbereitet, die Geschenke eingekauft und verpackt, die Wohnung geputzt werden. Man sollte sich also vorher ein paar Gedanken machen.mehr...