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„test“: Auch günstiger Sekt ist gut

Berlin. Er bitzelt, perlt und gehört zum Feiern dazu: Sekt. Die Auswahl in den Supermärkten ist groß, die Preisspanne auch. Die Stiftung Warentest hat 21 Schaumweine unter die Lupe genommen. Die meisten schmeckten sehr gut oder gut, darunter auch die günstigen.

„test“: Auch günstiger Sekt ist gut

Feine Perlen und eine gute Mischung aus Süße und Säure: Das macht einen guten Sekt aus. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Guter Sekt ist schon ab drei Euro zu haben. Geschmacklich gibt es aber große Unterschiede, wie die Stiftung Warentest herausfand.

Zu den fünf besten Tropfen zählt der Sekt Schlumberger aus Österreich (14 Euro/0,75 Liter), der Brut Dargent (6,75 Euro), der Engel-Sekt mit Biosiegel (11 Euro), der trockene Fürst von Metternich (9 Euro) sowie der Menger Krug (14 Euro).

Günstiger und gut im Geschmack sind die trockenen Aldi Süd Auerbach (2,79 Euro) und Söhnlein Brillant (3,90 Euro) sowie der halbtrockene Rotkäppchen (3,95 Euro), heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2017).

Grundsätzlich sagt der Preis nichts über die Qualität aus, so das Urteil der Warentester. Viele günstige Tropfen überraschten im Test in Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl. In vier Fällen fielen geschmackliche Fehler auf, in einem Fall reichte die sensorische Note nur für ein „Mangelhaft.“ Dieser Schaumwein schmeckte muffig nach Kork. Dies kann zum Beispiel durch Mikroorganismen, aber auch Pestizidabbauprodukte oder Verpackungsmaterial entstehen.

Die gute Nachricht: Alle 21 getesteten Marken halten die gesetzlichen Anforderungen ein. Unerlaubte Zusatzstoffe oder Schadstoffe wurden nicht entdeckt.

Am besten kaufen Verbraucher Sekt in Läden mit schnell rotierender Ware. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen frischen Sekt zu bekommen. Anders als bestimmte Weine wird Sekt durch Lagerung nicht besser. Länger als zwei Jahre sollte man ihn deshalb nicht liegen lassen.

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