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Erste Erfolge gefeiert

„FlameTree“ mischen die heimische Rockszene auf

Dorsten Bei der „WDR 2 Szene im Westen“ wurden sie im Oktober zum Wochengewinner gekürt, sie verrichten jährlich ein eigenes Benefiz-Festival namens „Lippcity Rock“ und lieben es, live zu spielen. Die Rede ist von der Band „FlameTree“, die ihre Wurzeln in Dorsten und Haltern-Lippramsdorf hat und somit den perfekten Mix aus Ruhrgebiet und Münsterland verkörpert.

„FlameTree“ mischen die heimische Rockszene auf

Die Jungs von FlameTree rocken am liebsten live. (Foto: privat) Foto: Foto: Privat

Erst seit 2016 spielen die vier Männer in dieser Kombination gemeinsam, seit 2012 gibt es die Band. Mit Sänger Benedikt Hülsmann an der Gitarre, Peter Allion am Keyboard, Carsten Meller am Schlagzeug und Markus Bittinger-Altena am Bass spielen die Vier nach eigenen Angaben „Rockmusik mit Blues-Einflüssen“ und performen ihre eigenen Songs am liebsten live. Und doch betonen sie scherzhaft: „Unser Stil ist, dass wir keinen haben“.

Keine Coversongs

Coversongs sind nicht im Repertoire von „FlameTree“ und wenn doch, dann nur vom großen Vorbild Jimi Hendrix. Rund 15-mal im Jahr stehen die Jungs auf der Bühne und der Spaß steht dabei immer im Vordergrund. „Wir spielen lieber vor 30 Leuten, die Freude daran haben und mitgehen, als vor 3000, die nur blöd gucken und denen es nicht gefällt“, erklärt Hülsmann. „Wenn es dann einmal läuft, ist auch das Lampenfieber weg“, sind sich Meller und Allion einig.

Ursprünglich aus anderen Bands

Zusammengekommen sind sie damals eher zufällig. Alle stammen ursprünglich aus anderen Bands und sind schon sehr lange in der Musik tätig. Bittinger-Altena und Hülsmann haben sich auf der Baustelle kennengelernt. Meller und Hülsmann hingegen haben schon vor knapp 25 Jahren gemeinsam gejammt und sich dann mehr oder weniger aus den Augen verloren.

Als 2013 dann ein neuer Schlagzeuger gesucht wurde, kam Meller wieder ins Gespräch. Bei den ersten Treffen mit ihm stellte sich heraus, dass die Töchter von Meller und Bittinger-Altena auch befreundet sind und in die gleiche Klasse gingen. Und Allion? Der ist nach Hannos Ausstieg, der bis 2015 als zweiter Gitarrist dabei war, zufällig zu „FlameTree“ gekommen.

Er hat bei Umbauten im Probenraum in Lippramsdorf mitgeholfen und konnte auch noch Keyboard spielen. „Peter passte perfekt mit dem Keyboard und der Hammond-Orgel und zu uns“, sagt Meller. Die Musik habe sich dadurch ebenfalls in ihrem Stil verändert. Weicher und ruhiger sei sie und es kämen auch häufiger mal Balladen dabei rum. Doch warum gehen die vier Männer diesem Hobby seit ihrer Jugend immer noch nach? Und zeitaufwendig ist es auch noch, bei wöchentlich vierstündigen Proben.

„Wir sind alle verrück“

„Wir sind alle verrückt“, heißt es wie aus der Pistole geschossen. „Wir brauchen das und sehen die Musik quasi als Therapie für den Alltag“, erläutert Allion. „Außerdem sind wir gute Freunde“, sagt Bittinger-Altena. „Andere gehen kegeln, wir sind zu flippig dafür und machen lieber Musik.“

Zu ihren bisherigen Erfolgen zählt natürlich der Wochengewinn in der WDR 2 Szene mit ihrer Single „Six Feet Under“. „Markus hat den Song dahin geschickt und der Redakteur betitelte ihn als solide Bluesnummer. Ab da war es dann ein Selbstläufer“, sagt Hülsmann. Zu den weiteren Erfolgen zählen auch immer die Liveauftritte, die sie seit Tag eins haben und häufiger geworden sind. Besonders in Erinnerung bleiben die Auftritte in Rybnik in Polen, einer Partnerstadt von Dorsten.

Weihnachtskonzert

Beim Altstadtfest 2016 in Dorsten machten sie sich einen Namen als erste Nichtcoverband, die überhaupt dort aufgetreten ist. Bei den Star Riders MC in Wulfen sind „FlameTree“ die Hausband. Die nächste Performance steht ebenfalls schon bevor: Am 23. Dezember spielen sie im HOT Dorsten ein Weihnachtskonzert. Die Jungs würden gerne noch häufiger auf der Bühne stehen. „Wir spielen zum Beispiel auch auf Geburtstagen. Jeder kann sich bei uns melden.“

Hier geht zur Facebook-Seite von FlameTree

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