Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Mensa der Gesamtschule feiert 20. Geburtstag

Wer lernt, muss auch gesund essen

Wulfen Die Mensa der Gesamtschule Wulfen wird von Kochprofi Petra Reißmann geleitet. Die ehemalige Mövenpick-Köchin weiß, wie man Schüler und Lehrer gut ernährt. Und das im 20. Jahr des Mensa-Bestehens.

Wer lernt, muss auch gesund essen

Petra Reißmann leitet die Mensa der Gesamtschule Wulfen. Die ausgebildete Köchin hatte zuvor schon bei Mövenpick und Rosin gearbeitet. (Foto: Marco Kolks) Foto: Foto: Marco Kolks

Hermann Twittenhoff, Schulleiter der Gesamtschule Wulfen, schwärmt in höchsten Tönen von der Chefköchin im Haus. „Eine Schule, in der von den Kindern tagsüber geistige Höchstleistungen erwartet werden, muss für ein gesundes, leckeres Essen sowie einen dazu passenden einladenden Restaurationsbereich sorgen“, sagt er. „20 Jahre betreiben wir nun schon unsere Mensa in Eigenregie. Und so lange hält ihr gutes Essen Leib und Seele zusammen.“

Attraktives Angebot

Als Ganztagsschule sei es der Gesamtschule Wulfen ein besonderes Anliegen, dafür zu sorgen, dass für alle Lernenden und Lehrenden ein attraktives Essensangebot im Frühstücks- sowie im Mittagsbereich bereitgestellt wird. Dabei komme es entscheidend auf die Qualität an. „Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für eine konzentrierte Mitarbeit im Unterricht“, sagt Mensaleiterin Petra Reißmann.

„Gerichte, mit denen wir groß geworden sind, wollen wir etwas aufgepeppt weitergeben.“ Mit monatlich neuen Speiseplänen soll der Appetit geweckt werden. Außerdem fließen Schülerwünsche in die Menüplanung mit ein.

Eine Hiobsbotschaft

„In unserer Schule sorgt nun schon seit ihrer Gründung vor 40 Jahren eine Mensa für die Bereitstellung eines gesunden Essensangebotes. Vor dem allerersten Essenstag, damals noch in der heutigen Grünen Schule, wurden die ersten Kollegen am Wochenende durch eine Hiobsbotschaft aus dem Feierabend aufgeschreckt“, weiß Hermann Twittenhoff. Ein Wassereinbruch hatte die Mensa knietief unter Wasser gesetzt. Gemeinsam packten alle mit an, um den gefluteten Kellerraum wieder trocken zu legen.

Seit August 1997

Seit dem 1.8.1997 liegt die betriebswirtschaftliche Leitung dieser Mensa nicht mehr in städtischer Hand, sondern beim schuleigenen Mensaverein. Ein Team von insgesamt elf Frauen sorgt für das leibliche Wohl aller Schüler und Lehrer. „Zusätzlich ist die Mensa ein wichtiges soziales Zentrum unserer Schule, in dem Schüler neben der Möglichkeit zu speisen auch Gelegenheit zu ruhigem, geselligen Miteinander haben“, so Hermann Twittenhoff.

Sehr viel Wert werde auf „eine gepflegte Atmosphäre“ gelegt. Jeden Tag gibt es ab 9 Uhr ein großes Frühstücksbüfett sowie eine Auswahl von Pausensnacks. Zwischen 12 Uhr und 14 Uhr werden an fünf Tagen die Woche ein Mittagsmenü, verschiedene Snacks sowie eine kalte Theke angeboten.

Ein großes Wagnis

„Die Übernahme des Mensabetriebes bedeutete für die Schule ein großes Wagnis, kamen doch damit für die Verantwortlichen eine ganze Reihe von neuen, unbekannten Aufgaben hinzu“, sagte Hermann Twittenhoff.

So war sicherzustellen, dass die Zubereitung des Essens den aktuellen, überaus strengen EU-Normen entspricht. Veraltete Geräte mussten durch neue ersetzt werden, Investitionen waren notwendig.

Dass die Mensa in der neuen Form der eigenverantwortlichen Bewirtschaftung bis heute so erfolgreich Bestand hat, ist vor allem dem ehrenamtlichen Engagement der Eltern und Lehrer im Vorstand und im Kontrollausschuss sowie der guten Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadt zu verdanken.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Auf dem Dorstener Marktplatz

Das beliebte Weihnachtssingen kehrt zurück

Dorsten Zu Ehren des im vergangenen Jahr verstorbenen Juweliers Max Kohle findet nach einjähriger Pause wieder das beliebte weihnachtliche Singen auf dem Marktplatz statt. Max Kohle hatte das Konzert vor seinem denkmalgeschützen Haus einst initiiert.mehr...

In der Dorstener Fußgängerzone

Poller sollen mehr Sicherheit bringen

Dorsten Die Stadt will die Eingänge in die Fußgängerzone mit automatisch absenkbaren Metallpfosten bestücken. Das soll mehr Terrorschutz bieten und den zunehmenden Lieferverkehr eindämmen.mehr...

Riesen-Backwerk in den Mercaden

Das war Dorstens längster Stollen

Dorsten Einen Nachmittag und eine Nacht haben Christoph und Julia Imping an Dorstens längstem Stollen gebacken. Zusammengesetzt aus vielen kleineren Stollen war das zuckersüße Backwerk schließlich zwölf Meter lang. Wir waren mit der Videokamera bei der Präsentation dabei, bevor er verputzt wurde.mehr...

Dorsten Der Name „Atlantis“ soll sich nach der Wiedereröffnung des Schwimmbades auch an den Wänden wiederfinden. Matthias Scheidig erschafft dort deshalb eine Unterwasserwelt – per Spraydose.mehr...

WULFEN Hunderte Haushalte in Alt-Wulfen hatten in der Nacht zu Donnerstag keinen Strom. In Wulfen-Barkenberg fielen der Internet- und der Fernsehempfang aus. Ursache war ein Kurzschluss, durch eine Ratte verursacht.mehr...

Dorsten Hinter dem Bauzaun an der Erler Straße tut sich was: Seit letzter Woche werden dort die alte Tankstelle, die die Familie Wessels bis 2012 40 Jahre lang betrieben hat, und Nebengebäude abgerissen. An dieser Stelle baut die Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG eine neue Tankstelle mit Bistro, Shop, Waschanlage und SB-Boxen. mehr...