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„Ich finde mein Messer nicht!“

Betrunkener versetzt Zuggäste in Angst und Schrecken

Hörde Für Angst und Schrecken hat am Samstagabend ein betrunkener 26-Jähriger in einem Regionalzug gesorgt. Der aggressive Mann rief immer wieder, dass er sein Messer nicht finden könne. Das tauchte dann aber tatsächlich doch noch auf. Nur nicht so, wie der Suchende es sich vielleicht vorgestellt hatte.

Betrunkener versetzt Zuggäste in Angst und Schrecken

Dieses sogenannte Karambit-Messer stellten die Beamten bei dem 26-jährigen Mendener sicher.

Der alkoholisierte Mann aus Menden fuhr in der Regionalbahn 59. Dort soll er sich gegen 19 Uhr nach Zeugenaussagen äußerst aggressiv verhalten und lautstark immer wieder „Ich finde mein Messer nicht!“ gesagt haben.

Eingeschüchtert vom Verhalten des Mannes informierten Reisende den Lokführer. Der alarmierte die Polizei und blieb mit dem Zug am Bahnhof Dortmund-Hörde stehen.

Polizisten finden Karambit-Messer bei dem Betrunkenen

Die alarmierten Bundespolizisten führten den Mendener aus dem Zug und durchsuchten ihn. Dabei fanden sie das, was der Mann so sehr zu suchen schien. Sie stellten ein sogenanntes Karambit-Messer (siehe Bild) sicher, ein ursprünglich aus Indonesien stammendes Kampfmesser. Die Regionalbahn fuhr mit Verspätung weiter. Allerdings ohne den Störenfried, der von der Weiterfahrt ausgeschlossen wurde.

Die Bundespolizei leitete gegen den wegen Gewaltdelikten bereits polizeibekannten Mann ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Später wurde er, ohne Messer, vor Ort entlassen.

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