Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Gleich zwei Einsätze

Vier Verletzte durch Kohlenmonoxid in Hombruch

HOMBRUCH Am Donnerstagmorgen musste die Feuerwehr gleich zweimal in den Stadtbezirk ausrücken, weil in Wohnungen erhöhte Mengen Kohlenmonoxid nachgewiesen wurden.

Vier Verletzte durch Kohlenmonoxid in Hombruch

Die Versorgung des Patienten hätte auch für die Einsatzkräfte gefährlich werden können. Foto: Foto: Peter Bandermann

Zum ersten Mal gegen 4.45 Uhr. Zunächst wurde der Rettungsdienst wegen eines Notrufs in eine Wohnung in der Baroper Landwehr gerufen. Als diese die Wohnung betraten, löste der an ihrer Einsatzkleidung befestigter CO-Melder aus. Daraufhin alarmierten sie die Feuerwehr nach. Die Einsatzkräfte, die wenige Minuten später eintrafen, drangen mit schwerem Atemschutz in die Wohnung vor und retteten den Patienten.

Ein weiterer Trupp der Feierwehr kontrollierte anschließend das gesamte Gebäude sowie das Nachbarwohnhaus. Zwei weitere Personen konnten aus dem Mehrfamilienhaus gerettet werden und wurden mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht. Die Ursache ist noch immer ungeklärt, inzwischen ist ein Sachverständiger mit den Ermittlungen beschäftigt. Ob die Arbeiten am Dachstuhl, die derzeit stattfinden, mit dem Gasaustritt zutun haben, konnte die Polizei bislang nicht bestätigen.

Weitere Einsatz

Um 10.45 Uhr, wenige Kilometer weiter in der Kruckeler Straße in Großholthausen, das gleiche Spiel: Auch hier wurden Kräfte des Rettungsdienstes, nachdem diese zu einer 89-Jährigen gerufen wurden, durch ihren CO-Melder vor einer gefährlichen Konzentration gewarnt.

Der Rettungsdienst hatte bereits alle Bewohner des Hauses aus dem Gebäude gebracht, daher beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr, die anrückte, auf die Belüftung der Wohnungen.

Mit Hubschrauber abtransportiert

Der Grund des Einsatzes war für die Dortmunder Feuerwehr schnell klar. „Die Wohnung wird mit einer Kokskohlenheizung betrieben, was erst einmal kein Problem ist“, erklärte Pressesprecher Andreas Pisarski, „nur hat sich, aufgrund der Wetterlage, Luft wie ein Pfropfen auf den Schornstein gesetzt, sodass das Gas zurück in die Wohnung gelangt ist.“

Bei der Bewohnerin wurde eine deutlich erhöhte CO-Konzentration im Blut festgestellt. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik mit Überdruckkammer gebracht.

Kohlenmonoxid ist sowohl geruchs- wie auch geschmacklos und wird vom Menschen nicht wahrgenommen. Eine kurzzeitige Aufnahme über die Atemwege in den Blutkreislauf des Menschen führt zur Verhinderung der Sauerstoffaufnahme und im schlimmsten Fall zur Bewusstlosigkeit und Tod.

Dortmund In einem Nachbarhaus des Johannes-Hospitals ist am Freitagmorgen ein Brand ausgebrochen. Drei Bewohner wurden dabei leicht verletzt - sie hatten Rauch eingeatmet. Die Johannesstraße, die Beurhausstraße und ein Stück des Walls waren zwischenzeitlich gesperrt.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

„Heinig-Winkel“ im Neubaugebiet Luisenglück

Kik-Gründer Heinig wünscht sich eine Straße in Hombruch

HOMBRUCH. Die Unternehmerfamilie Heinig wünscht sich, dass eine Straße in Hombruch nach ihr benannt wird, weil sie hier viel Geld investiert. Die Idee der Gründer des Textilunternehmens Kik löst Diskussionen aus.mehr...

HOMBRUCH Erst sollen sie eine alte Frau bestohlen, dann mit ihrer EC-Karte Geld abgeholt haben. Die Polizei fahndet nun mit Fotos nach einem verdächtigen Pärchen - durch die Videoüberwachung in der Bank gibt es detaillierte Täterbeschreibungen.mehr...

HOMBRUCH. Das Schaustellerpaar Leo und Erni Fichna wollte seine Bude auf dem Marktplatz in Hombruch aufstellen – konnte aber nicht. Mit Tobias Hölper wurde ein Ersatz gefunden. Er stellte seine Bude auf – doch ihn wollten die Hombrucher nicht. Die Geschichte einer Posse.mehr...

Hombruch Regelmäßig ist Rainer Nörthen zwischen seinem Wohnhaus und der Fußgängerzone unterwegs. Regelmäßig fallen ihm dabei Dinge auf, die ihm schlechte Laune bereiten. Auf den ersten Blick sind es vermeintliche Kleinigkeiten wie fehlende Schilder, Parkregelungen und mangelnde Kontrolle. Gesammelt ergeben sie ein klares Bild von den Verkehrsprobleme in Hombruch.mehr...

Hombruch/Barop Der Funktionärsstreit bei der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft (GWG) Hombruch-Barop hat am Donnerstag das Landgericht erreicht. Weiterhin ist unklar, ob die Wahl zweier Aufsichtsräte im Mai rechtmäßig war oder nicht.mehr...

DORTMUND Der Fall sorgte für viele Schlagzeilen und die weitgehende Abschaffung von Bargeldverkehr in der Stadtverwaltung: Vier Jahre, nachdem die Veruntreuung der ehemaligen Stadtmitarbeiterin Renate H. in der Bezirksverwaltungsstelle in Hombruch aufgeflogen war, hat das Gericht am Freitag ein Urteil in letzter Instanz gesprochen.mehr...