Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Umgang mit dem Internet

Zwölf Realschüler lassen sich zu Medienscouts ausbilden

HALTERN What's App, Facebook, Snapchat oder Instagram brauchen ständige Aufmerksamkeit ihrer Nutzer: Ein Tag ohne soziale Netzwerke und mobiles Internet ist für Jugendliche kaum mehr vorstellbar. Das Web 2.0 ist aber auch ein Netz voller Fallstricke, deshalb bildet die Alexander-Lebenstein-Realschule jetzt sogenannte Medienscouts aus.

Zwölf Realschüler lassen sich zu Medienscouts ausbilden

Ausbildung zu Medienscouts in der Alexander-Lebenstein-Realschule

Die Schule nimmt an einem Programm der Landesanstalt für Medien teil, um ältere Schüler darauf vorzubereiten, den Jüngeren bei Internet-Problemen zu helfen. Bei den „Medienscouts.NRW“ geht es allerdings nicht um technische Probleme, sondern um den besonnenen Gebrauch des Internets als Kommunikationsmittel. Denn: Ein paar zusätzliche Häkchen hinter den Nutzereinstellungen bei Facebook sind noch lange kein Garant dafür, dass persönliche Daten nicht in falsche Hände fallen.

Cybermobbing

„Wir sind auf die Landesanstalt für Medien zugegangen, als wir von dem Programm erfahren haben, denn auch an unserer Schule ist es zu Fällen von Cybermobbing gekommen. In einem Fall wurde sogar eine Strafanzeige gestellt“, erklärt Schulleiter Frank Cremer den präventiven Schritt zum Programm. Das wird von Johannes Wenzel geleitet. Fünf Tage lang arbeitet der Medienreferent und -pädagoge der Landesanstalt für Medien mit Schülern der Klassen 8 und 9, mit Schulsozialarbeiterin Sandra Ricken und Beratungslehrer Michael Qureshi. Das Ziel des Seminars: Die so ausgebildeten Schüler sollen den sicheren Umgang mit den sozialen Netzwerken lernen und dieses Wissen an Jüngere weitervermitteln.

‚Peer Education‘

„Der Ansatz nennt sich ‚Peer Education‘, die Medienscouts sind die Multiplikatoren, sie erreichen Mitschüler eher als Lehrer oder andere Erwachsene“, so Johannes Wenzel. Auf dem Lehrplan der Medienscouts stehen Themen wie Bildrechte, illegale Tauschbörsen, Schutz der Privatsphäre oder juristische Konsequenzen aus arglosem Handeln im Internet.

Mächtiges Werkzeug

Nicht gerade wenig, aber „die Jugendlichen müssen sich auch darüber klar werden, dass die Smartphones in ihren Hosentaschen mächtige Werkzeuge sind“, meint Wenzel. Das Programm „Medienscouts.NRW“ wird durch Mittel der Stadt Haltern mitfinanziert.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

HALTERN Wann bewegt sich endlich etwas an den Bahnhöfen in Haltern am See und Sythen? Die Einladung eines Bahnvertreters ins Rathaus verlief wieder einmal ins Leere. Anette Brachthäuser war als Baudezernentin stattdessen die Übermittlerin aktueller Botschaften.mehr...

HALTERN/ESSEN Erst wurde marschiert, dann schlug die Stimmung in offenen Fremdenhass um: Zweieinhalb Jahre nach einer Veranstaltung der Partei „Die Rechte“ beschäftigt der Aufzug noch einmal das Essener Landgericht. Angeklagt ist ein Auszubildender aus Haltern.mehr...

HALTERN Sie haben zum Abschied in Münster viele Hände geschüttelt, sie haben Kisten gepackt, sind angekommen, haben ausgepackt, Interviews gegeben, das erste Halterner Fischbrötchen gegessen, zum ersten und letzten Mal Heimatfest inkognito gefeiert – und nun sind sie offiziell die neuen Pfarrer von St. Sixtus: André Pollmann und Michael Ostholthoff erlebten gestern bei ihrer Einführung einen überwältigenden Empfang.mehr...

HALTERN Blutiger Streit am Halterner Marktplatz: In der Nacht zu Montag beobachtete ein 21-jähriger Halterner, wie junge Männer einen Tisch und einen Stuhl eines Eiscafés wegtrugen. Er verfolgte die Männer, es kam zum Streit. Dabei zog einer der Unbekannten ein Messer.mehr...

HALTERN Dieser Unfall brachte einige Verzögerungen in den Busverkehr: Bei einem Unfall direkt vor dem Bahnhof Haltern am See sind am Dienstagmittag zwei Frauen verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte einem Linienbus die Vorfahrt genommen - ihre beiden Mitfahrerinnen kamen ins Krankenhaus.mehr...

Rückruf-Aktion für "Piccolini"

Aldi-Salami mit Salmonellen auch in Haltern

MÜNCHEN/DATTELN Der Lebensmittel-Discounter Aldi Nord ruft Chargen seiner Salami "Piccolini" zurück. In den Produkten wurden Salmonellen gefunden. Aldi rät dringend davon ab, die Salami zu essen, die über die Aldi Gesellschaft Datteln auch in Haltern verkauft worden ist.mehr...