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Tag der offenen Tür

Die Profilschule Ascheberg stellt sich vor

Ascheberg. Beim Tag der offenen Tür macht die Profilschule Ascheberg weiter Werbung in eigener Sache. Angesicht der Zukunftaussichten muss sie das auch tun – doch es gibt einen Hoffnungsschimmer.

Die Profilschule Ascheberg stellt sich vor

Die Profilschüler zeigten beim Tag der offenen Tür ihr Können. Foto: RN Foto Claudia Hurek

Viele Hände musste Jens Dunkel am Samstag schütteln. Zum Tag der offenen Tür an der Profilschule in Ascheberg begrüßte der neue Schulleiter jeden einzelnen Besucher mit Handschlag. Ihnen zu Ehren war auch der rote Teppich zum Eingang der Mensa ausgerollt.

„Ich bin sehr stolz auf unsere Schüler und was die am Ende der Schullaufbahn hier geschafft haben“, sagte Dunkel zu Beginn seiner Begrüßungsrede.

Anschließend stellte ein Teil der Schüler die Projekte aus dem Unterricht vor. Diese sind so bunt und vielfältig wie die Schüler selbst: Ein „Tatort“ wurde gedreht, drei Mädchen sind in einer Woche mit dem Fahrrad von Greven nach Emden gefahren, zwei Jungs haben eine Woche im Kloster gelebt und gearbeitet, ein Grillplatz wurde gebaut, einige Schülerinnen haben das Leben außerhalb des Elternhauses und innerhalb einer Wohngemeinschaft ausgetestet – diese und noch viele andere Projekte sorgen für einen bunten und interessanten Schulalltag. Trotzdem: „Natürlich steht bei uns das Lernen ganz klar im Fokus“, betonte Dunkel

Führung und Fragen

Nach dem offiziellen Teil hatten Eltern und Kinder Gelegenheit, sich bei einer Führung durch die verschiedenen Räume und die Sporthalle einen Eindruck zu verschaffen. Informationsstände in der Aula gaben Auskunft rund um das digitale Lernen, Begabtenförderung, die Schulsozialarbeit und vieles mehr.

Beim Eltern- und Schüler-Café stellten sich Profilschuleltern, Profilschüler und Schulleitung den Fragen der Besucher. Für Mareike Stattmann und Tochter Franziska ist die Wahl für die weiterführende Schule bereits gefallen. „Franziskas Bruder geht auch hier zur Schule. Wir sind mit dem Schulprogramm sehr zufrieden und brauchen kein Alternativangebot.“

Auch für Simone Menkhaus aus Herbern steht die Profilschule für Sohn Jens bereits fest. „Unser Großer geht jetzt in die 10 und wir sind sehr zufrieden. Der Beginn war etwas holprig, aber inzwischen stellen wir immer wieder fest, dass unsere damalige Wahl die richtige war.“

Chance auf Zwezügigkeit?

Die Profilschule plant weiterhin, im nächsten Jahr dreizügig fahren: „Für die neuen Schüler werden drei Klassenräume komplett renoviert und als Vorbild für die Gestaltung aller Klassen dienen“, sagt Jens Dunkel. Möglicherweise kann die Profilschule auch zweizügig starten – das hängt allerdings von der Landesregierung ab, die einen entsprechenden Antrag in Düsseldorf formuliert hat.

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