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Ringen

VfK-Siege fallen zu gering aus

Lünen Die Verbandsliga-Ringer des VfK Lünen-Süd haben den dritten Tabellenplatz nach der Niederlage am Samstagabend abgehakt. Mit 10:14 hatten die Lüner zu Hause gegen RC Ehrenfeld das Nachsehen. Kurios: Lünen gewann fünf von neun Kämpfen.

VfK-Siege fallen zu gering aus

Lünens Nachwuchshoffnung Lukas Klein (rot) verlor seinen Kampf am Sonntag. Foto: Foto: Goldstein

Mit einer schlechten Nachricht schritt der VfK schon zur Waage. Rafael Stiller, normalerweise ein Punktegarant in der unteren Klasse, war nicht anwesend. Da auch die Gäste aus Ehrenfeld keinen Kämpfer ins Rennen schickten, endete das Duell bis 57 Kilogramm kampflos. „Wenn Rafael dabei gewesen wäre, hätten wir das Unentschieden retten können. Das war keine faire Handlung von ihm“, sagte Lünens Geschäftsführer Horst Gehse am Sonntagvormittag.

Kreps fehlt

Zudem soll, wie zuletzt häufiger, Lünens Trainer Vladimir Kreps gefehlt haben. „Das Fehlen wirft kein gutes Licht auf den Verein. Die Mannschaft wird dadurch immer mehr verunsichert. Der Verein muss darüber nachdenken, wie es weitergeht“, fand Gehse klare Worte. Zu einer Stellungnahme waren am Sonntag weder Stiller noch Kreps erreichbar.

Fünf Lüner Siege

Zum Sportlichen: Fünf der insgesamt neun Kämpfe entschied der VfK Lünen-Süd für sich. Die Lüner holten bei ihren Siegen also zu wenig Punkte, um den Gesamtkampf für sich zu entscheiden. Während Mohammad Masoud Musleh (vier Punkte) und Asandallah Yousofi (drei) noch ordentlich Zähler sammelten, feierten Ulrich Obst, Stefan Obst und Burak Ertas „nur“ einfache Punktsiege.

Dennoch hielt Gehse für die Gewinner ein Lob parat. „Es waren gute, spannende Kämpfe“, sagte Gehse, der vor allem die Leistung der beiden Obst-Brüder hervorhob. Der Gast aus Ehrenfeld, der weiterhin auf Rang zwei steht, sammelte gegen Sharifullah Nasiri, Lukas Klein, Jascha Paulikat und Harun Uzun die Punkte zum Erfolg.

Vom Saisonziel – Rang drei – haben sich die Lüner, aktuell Tabellenvierter, nun verabschiedet. „Ziel ist es jetzt, dass wir am Ende den vierten Platz behalten“, so Horst Gehse.

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