Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Wunderwerke

Caritas-Werkstatt wird zum Adventsbasar

Nordkirchen Die Wunderwerke sind am Mittwoch in den Caritas-Werkstätten gestartet. Bei dem Adventmarkt können Besucher zahlreiche Weihnachts-Geschenke kaufen, aber noch viel mehr erleben. Wir waren mit der Kamera vor Ort.

Caritas-Werkstatt wird zum Adventsbasar

Kinder konnten unter Anleitung selber Lebkuchenhäuser bauen. Foto: Mario Bartlewski

Es duftet nach Waffeln, das Stechen der Nähmaschine ist laut zu hören und die Gänge in den Caritas-Werkstätten an der Mühlenstraße 60 sind voller Besucher. Die zweite Auflage der Wunderwerke ist am Mittwoch gestartet und bietet Besuchern zahlreiche Angebote: Adventskränze, Porzellan und eine Backstube, in der Kinder ein Lebkuchenhaus bauuen können.

„Das Angebot ist so groß, da drehe ich erst immer eine Runde, bevor ich etwas hole“, sagt Besucherin Getrrud Eggert, während sie durch die Gänge streift. Jedes Jahr ist sie auf dem Adventmarkt unterwegs und kauft Dinge, die sie ihren Enkeln zu Nikolaus schenkt. „Aber immer wieder finde ich hier neue Sachen“, so Eggert.

Das neue Konzept setzt sich langsam durch

Die Caritas setzt dabei auf das Konzept, das sie im vergangenen Jahr erstmals genutzt hat: Die Produkte sind nicht mehr nach den einzelnen Werkstätten geordnet, in denen die Menschen mit Behinderung arbeiten, sondern nach Themen.

Das bieten die Wunderwerke 2017

Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.
Bei den Wunderwerken 2017, dem Adventbasar der Caritas-Werkstätten, konnten Besucher viele Weihnachtsgeschenke kaufen und Kinder selber Lebkuchenhäuser bauen.

Neu in diesem Jahr: Unikate, die die Mitarbeiter hergestellt haben. „Wir sind sehr zufrieden, wie die Besucher reagieren“, sagt Katja Kopperschläger vom Marketing der Caritas im Kreis Coesfeld. Nachdem die Caritas im vergangenen Jahr nicht vollends zufrieden mit den Veränderungen war, spüre Kopperschläger, dass die Veränderungen langsam fruchten: „So voll wie heute Morgen war es selten.“

Mitarbeiter freuen sich über Anerkennung von Besuchern

Darüber freuen sich nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Menschen die in den Werkstätten arbeiten – und das auch während der Wunderwerke tun. „Das ist etwas ganz Besonderes, wenn die Leute einmal im Jahr zu uns kommen und sehen, was wir machen“, sagt Julia Jelkmann, als sie mit Nadeln Stoff zusammensteckt, um daraus Waschlappen zu machen, die verkauft werden.

„Die Leute bleiben stehen und schauen uns zu“, sagt auch Iris Helms, als sie Lätzchen zusammennäht.

„Wir wollen dafür sorgen, dass sie Leute einen Eindruck davon bekommen, wie die Arbeit bei uns aussieht“, so Kopperschläger. Dadurch sollen mögliche Vorurteile abgebaut werden. „Und die Mitarbeiter bekommen viel Anerkennung.“ Die erhielten sie aber nicht nur von Besuchern. Viele Mitarbeiter waren mit ihren Angehörigen in den Werkstätten und konnten ihnen zeigen, wie sie täglich arbeiten.

  • Die Wunderwerke haben noch bis Samstag, 25. November, geöffnet.
  • Los geht es täglich um 10 Uhr, Ende ist um 18 Uhr.
  • Am Samstag ist länger geöffnet. Dann schließen die Wunderwerke um 20 Uhr.
  • Den ganzen Samstag treten auf einer Bühne Magier und Musiker auf.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

So geht es an der Kreisstraße weiter

Baustellen-Schleichweg am Kreuzkamp wieder frei

Selm Mit fünf Pollern hat die Stadt Selm seit Sommer den Baustellen-Schleichweg am Kreuzkamp gesperrt. Nun erinnern nur noch Überbleibsel im Boden an die Sperre, denn nahezu im Minutentakt nutzen Autofahrer die freigegebene Einmündung, um die Baustelle an der Kreisstraße zu umfahren. Doch die Stadt hat mit zwei Problemen zu kämpfen.mehr...

Selm Ein geklautes Auto kommt öfter vor. Ein geklauter Reisebus eher nicht. In Selm haben Unbekannte am Wochenende einen Bus entwendet. Offenbar steckt System dahinter.mehr...

Selm. Im Sommer will das Jugendzentrum Sunshine zurück in seine renovierten Räume ziehen. Da braucht es auch eine neue Einrichtung. Die haben die Jugendlichen gleich selbst gebaut. Mit Holzpaletten, Stichsäge und Hammer. Das hat noch mehr Vorteile als nur neue Möbel zu bekommen.mehr...

Adventsmarkt am Schloss

Weihnachtszauber in Cappenberg

Selm Der Adventsmarkt rund um Schloss und Stiftskirche hat an diesem Wochenende seinem Namen alle Ehre gemacht: Cappenberger Weihnachtszauber. Dabei ist die besondere Atmosphäre gar keine Zauberei. mehr...

Selm Kriegsreporter Ashwin Raman (71) aus Selm hat schon viele wichtige Filme gemacht. Sein neuester, den das ZDF am 18. Dezember zur Hauptsendezeit um 21 Uhr ausstrahlen wird, liegt ihm aber am meisten am Herzen – nicht nur wegen einer unglaublichen Begegnung mitten im tödlichen Häuserkampf von Rakka.mehr...

Keine Weihnachtsbeleuchtung

Nur ein Baum sorgt für Lichterglanz

Selm In Sachen Weihnachtsbeleuchtung sieht es gerade etwas düster aus im Selmer Zentrum, nachdem Adventsmarkt und Glitzerwald abgebaut sind. Doch Hoffnung auf mehr ist in greifbarer Nähe.mehr...