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Sport und Finanzen

Stadt stellt Förderung der Sportvereine um

Vreden Sport im Verein ist für viele die schönste Nebensache der Welt. Manchmal wird die Frage nach der Finanzierung allerdings zur Hauptsache.

Stadt stellt Förderung der Sportvereine um

Bauliche Einrichtungen der Vereine fallen ebenso unter die städtische Sportförderung wie der laufende Betrieb. Jetzt gibt es dafür neue Spielregeln, bei denen die Bewirtschaftungskosten stärker ins Gewicht fallen. Foto: MLZ-Archiv Foto: Johannes Kratz

Nach dem Training oder dem Spiel eine heiße Dusche, sich in Ruhe in der geheizten Umkleidekabine umziehen: Was den Sportlern in ihrem Alltag ganz selbstverständlich erscheint, ist nicht umsonst zu haben. Denn all das kostet Geld.

Rund um den Sport fallen viele Kosten an – für den laufenden Betrieb genauso wie für Investitionen. Die Stadt unterstützt die Vereine finanziell. Wie diese Förderung aussieht, regeln die Sportförderrichtlinien. Jetzt hat sich der Sportausschuss damit beschäftigt. Welche Neuerungen er beschlossen hat, zeigen unsere Fragen und Antworten.

Wie soll sich der Sport in Vreden künftig organisieren?

Die Stadt setzt darauf, dass die Vereine einen Stadtsportverband bilden. Er soll künftig ein Ansprechpartner sein für alle Entscheidungen, bei denen es um Anliegen des Sports geht.

Wie wird die Förderung der Vereine in Zukunft bemessen?

Sie ruht auf drei Säulen: der Jugendförderung, der Förderung der Übungsleiter und der Förderung der Bewirtschaftungskosten. Die Stadt soll gerade bei Letzteren eine stärkere Unterstützung leisten. Vereine mit eigenen Umkleiden hatten sich dafür ausgesprochen, aber auch die Politik. Die Anteile sollen jetzt bei 20 Prozent für die Jugendförderung liegen statt wie bisher 25 Prozent, 15 Prozent und damit ebenfalls fünf Prozentpunkte weniger wird auf die Jugendförderung entfallen. Das macht den Weg frei, um die Bewirtschaftungskosten künftig mit 65 Prozent Förderanteil zu gewichten.

Was ist mit der Nutzung der Sporthallen?

Die bisherigen Gebühren sollen entfallen. Dieser Entlastung wird nicht auf die Förderhöhe angerechnet. Weil dadurch Vereine ohne eigene Halle besonders von den Änderungen profitieren, sieht die Stadt einen Ausgleich durch die Stärkung des Anteils der Bewirtschaftungskosten. Dieser Effekt komme auch den anderen Vereinen zugute. Die Arbeitsgruppe „Aktualisierung der Sportförderrichtlinien“ sieht darin die fairste Lösung.

Was passiert bei der Förderung der Übungsleiter?

Weil sie verringert wird, wird es eine neue Zuschussmöglichkeit geben. Entsprechende Mittel fließen in Höhe von 30 Prozent für nachgewiesene Kosten der Aus- und Fortbildung.

Wie stark beteiligt sich die Stadt künftig daran, wenn ein Verein in seine baulichen Anlagen investiert, zum Beispiel Kabinen erneuert oder saniert?

Sie sollen künftig gedeckelt werden. 50 Prozent der förderfähigen Kosten sind als Obergrenze vorgesehen. Eigenleistungen fließen in diese Rechnung mit ein. Bereits gestellte Anträge werden noch nach den bisherigen Richtlinien abgearbeitet.

Und sonst?

Gute Nachricht für alle Vereine, die einen „runden Geburtstag“ feiern: Die Stadt will die Zuschüsse für Vereinsjubiläen deutlich anheben. Sie waren schon seit Jahren unverändert geblieben.

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