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Ausschuss hat entschieden

Alle Schulanfänger kommen auf ihre Wunschschule

Werne Alle Schulanfänger in Werne kommen auf ihre Wunschschule: Der Schulausschuss hat am Donnerstagabend den Weg für die Bildung von zehn Eingangsklassen an den Grundschulen in Werne und Stockum freigemacht. Stockum bildet eine große Eingangsklasse. Das hat auch Nachteile.

Alle Schulanfänger kommen auf ihre Wunschschule

An der Kardinal-von-Galen-Schule in Stockum starten im Schuljahr 2018/2019 29 Schulanfänger. Foto: Helga Felgenträger

Noch fehlen drei Rückmeldungen von Schulanfängern für das Schuljahr 2018/2019. Die eingegangenen Anmeldungen verteilen sich wie folgt auf die Werner Grundschulen:

  • Kardinal-von-Galen-Schule: 29
  • Uhlandschule: 110
  • Wiehagenschule: 93
  • Gesamt: 232 von 235

„Wir wollen die Klassenstärken am besten so gering wie möglich halten, aber wir haben die unglückliche Situation in Stockum mit 29 angemeldeten Schülern“, sagte der Ausschussvorsitzende Benedikt Striepens (Grüne) zu Beginn der Sitzung. Gemäß Schulgesetz werden erst ab einer Schülerzahl von 30 zwei Klassen eingerichtet.

Einstimmig entschied sich der Schulausschuss für den von der Verwaltung favorisierten Lösungsansatz: Die Uhlandschule wird für das kommende Schuljahr fünf, die Wiehagenschule vier und die Kardinal-von-Galen-Schule eine Eingangsklasse bilden. Uhland- und Wiehagenschule erhalten eine maximale Klassenstärke von 24 Kindern, haben also noch Aufnahmekapazitäten. An der Stockumer Grundschule werden 29 Kinder eingeschult.

Wahl der Eltern auschlaggebend

Damit muss keine Schule ein Kind abweisen. „Die erste Wahl der Eltern ist für uns ein wichtiger Parameter“, sagte Schuldezernent Alexander Ruhe, „wir wollen kein Kind entgegen des Elternwunsches auf die Reise schicken.“ Verwaltung und Politik waren sich in dieser Sache einig. „Wenn ein Schüler aus dem Werner Westen nach Stockum fahren muss, wäre das schlecht“, erklärte Rolf Weißner (CDU).

Allerdings: Die Von-Galen-Schule hat mit 29 Schülern ihre Höchstzahl erreicht, Nachzügler oder Zuzüge müssten in Werne zur Schule gehen. Kommen im späteren Verlauf der Schulzeit Kinder durch Wiederholung der Schuleingangsphase hinzu, müsste die Klasse geteilt werden.

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Außerdem ist die Stockumer Eingangsklasse mit 29 Schülern sehr groß. Schulaufsicht und Schulleitung hatten sich daher bereits vor der Ausschusssitzung über die Möglichkeit ausgetauscht, die Klasse in den Kernfächern wie Mathematik in zwei Lerngruppen mit zwei Lehrern zu teilen, damit die Kinder unter gleich guten Bedingungen lernen können wie an der Wiehagen- und der Uhlandschule.

Lerngruppen bilden

Die Stockumer Schulleiterin Beate Klink-Schmidt begrüßte den Vorschlag. Die Schule habe bereits Erfahrung mit Lerngruppen aus 29er-Schulklassen. „Die Eltern waren damit sehr zufrieden.“

Da die drei fehlenden Schulanfänger im Einzugsbereich von Uhland- (2) und Wiehagenschule (1) wohnen, ist der Beschluss endgültig, bestätigte am Freitag auf Anfrage das Schuldezernat.

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