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Handball: Bezirksliga

TVW-Frauen haben Spitzenspiel in Aussicht

Werne Am Donnerstagabend treten die Bezirksliga-Damen des TV Werne zum Nachholspiel in Lünen an. Gewinnt die Nickolay-Sieben, winkt ihr am kommenden Spieltag ein absolutes Spitzenspiel.

TVW-Frauen haben Spitzenspiel in Aussicht

Lisa Przybilla, hier am ersten Spieltag gegen Kaiserau, fehlte dem TV Werne zuletzt gegen Königsborn, nachdem sie sich nach überstandener Grippe bei den A-Juniorinnen verausgabt hatte. Gegen Lünen könnte sie zurückkehren. Foto: Greis

Bei den Bezirksliga-Handballerinnen jagt im Moment ein Top-Duell das nächste. Nach dem 21:19-Erfolg beim zweitplatzierten Königsborner TV am vergangenen Wochenende treten die Schützlinge von Yogi Nickolay am Donnerstagabend zum Nachholspiel beim viertplatzierten Lüner SV II an.

Brambauer vom Thron stoßen

Die Motivation dürfte vor dem Duell groß sein. Denn der TVW kann am Donnerstagabend den Sprung auf Platz zwei schaffen. Und damit noch nicht genug: Würde das gelingen, stünde am kommenden Spieltag (Sonntag, 10. Dezember) ein echtes Spitzenspiel an. Dann nämlich gastiert der momentan noch verlustpunktfreie Tabellenführer VfL Brambauer II in Werne – und könnte durch den TVW im direkten Duell vom Platz ander Sonne geschubst werden.

Doch um diese Option aufrecht zu erhalten, müssen Nickolays Mädels gegen Lünen zunächst als Sieger von der Platte gehen. Zwar würde man auch mit einem Unentschieden nach Punkten mit dem Zweiten Königsborn gleichziehen und stünde aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle sogar vor dem KSV. In dem Fall könnte Werne mit dann 15:3 Punkten dem VfL Brambauer II (18:0) Rang eins aber nicht streitig machen.

Duell auf Augenhöhe

Für TVW-Trainer Yogi Nickolay sind diese Gedankenspiele noch Zukunftsmusik. Bei der Frage, wer am Donnerstagabend nach Spielende auf Rang zwei steht, muss der Coach lachen. „Ich hoffe natürlich wir“, sagt Nickolay, der sich aber bewusst ist, dass seinem TVW in Lünen ebenso ein Duell auf Augenhöhe blüht, wie zuletzt in Königsborn und am kommenden Spieltag gegen Brambauer. „Wir werden unser Bestes geben. Letzte Saison haben wir beide Duelle gewinnen können“, erinnert sich Nickolay gerne zurück.

Doch der Coach weiß: Lünen hat eine junge und schnelle Truppe. Vor allem Svenja Weiberg, die vor der Saison aus der Oberliga von TuRa Bergkamen nach Lünen gewechselt ist, sei eine große Verstärkung, die Nickolay gerne im Trikot des TV Werne gesehen hätte. Doch sein Werben war vergebens, Weiberg entschied sich aufgrund der geringen räumlichen Distanz zu ihrem Wohnort für den LSV.

Werne mit vielen Möglichkeiten

Den Gastgeberinnen, die gerne über den Kreis spielen, wollen die Wernerinnen selber schnelle Spielzüge entgegensetzen. „Wir haben die Schützinnen, die die Bälle auch aus zehn Metern reinhauen können“, hofft Nickolay auf einige einfache Treffer. Doch selbst wenn Lünen Wernes Rückraum in den Griff bekommen sollte, macht sich der Coach über die Variabilität im eigenen Spiel keine Sorgen. „Wir haben zig Möglichkeiten, Lünen zu knacken“, gibt sich Nickolay zuversichtlich.

Verzichten muss der TVW dabei auf Arabella Majchrzak (privat verhindert) und Merle Bergmann, die nach ihrem Mittelhandbruch für die nächsten vier Wochen einen Gips tragen muss. Hoffnung hat Nickolay auf die Rückkehr von Lisa Przybilla, die zuletzt noch angeschlagen war. Der Einsatz von Miriam Siebels (beruflich eingespannt) steht noch auf der Kippe.


Spielbeginn: Donnerstag, Rundsporthalle im Stadtpark, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, 44532 Lünen

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