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Fotostrecke: Umfrage: Ist Christian Wulff als Bundespräsident noch tragbar?

05.01.2012: Wir haben den Menschen in der Region die Frage gestellt: "Ist Christian Wulff als Bundespräsident noch tragbar?“

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Prof. Dr. Wim Kösters aus Münster: "Ich kann es nicht einschätzen. Ich kann den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen nicht einschätzen. Die volle Wahrheit wäre Voraussetzung, weiter Bundespräsident zu bleiben."
Peter Lippert aus Münster: "Ich halte ihn für untragbar. Ich denke, der Mann hat nicht das notwendige Gespür."
Monika van der Linde aus Nottuln/Appelhülsen "Nein. Ob an den Vorwürfen etwas dran ist oder nicht, aber dass er die Presse angerufen hat, das geht einfach gar nicht."
Anne Woltering aus Münster: "Wenn alle Politiker, die Dreck am Stecken haben, gefeuert werden würden, dann hätten wir keine mehr. Ich mache mir darüber keine Gedanken mehr."
Elke Kinkeldei aus Castrop-Rauxel: Religionspädagogin und Mutter von zwei Kindern: »Wir versuchen, unsere Kinder und Jugendlichen zu Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Höflichkeit zu erziehen. Herr Wulff sollte sich nicht nur als Politiker seines Fehlverhaltens bewusst sein. Welche Gesellschaft repräsentiert er denn, wenn er im Amt bleibt?«
Hedwig Heukamp aus Emsdetten: »Das Verhalten von Christian Wulff ist nicht korrekt gewesen und auch mit seiner Erklärung bin ich nicht vollständig zufrieden. Deshalb wäre ich nicht böse, wenn Wulff zurücktreten würde.«
Renate Hüser aus Emsdetten: »Ich finde, Christian Wulff sollte zurücktreten, da auch andere Bürger und Angestellte sich so etwas nicht erlauben können. Er besitzt eine Immunität, welche nicht gerechtfertigt ist.«
Thomas Baans aus Emsdetten: »Christian Wulff sollte zurücktreten. Es sind zu viele Fehler gewesen. Das, was Wulff derzeit betreibt, ist für mich zu unkonkret.«
Alfred Kusber aus Werne: "Christian Wulff ist nicht mehr tragbar. Ganz einfach, weil er gelogen hat."
Barbara Helling aus Werne: "Ich hätte mich damals schon bei der Bundespräsidenten-Wahl für Herrn Gauck entschieden. Herr Wulff ist nicht mehr tragbar."
Albert Berlin aus Witten: "Wenn das jemand anders gemacht hätte, der wäre schon vor der Bildfläche verschwunden. Gerade beim Thema Glaubwürdigkeit ist Christian Wulff nicht mehr tragbar. Und die Parteien untereinander wissen auch nicht mehr, was sie wollen."
Alexander Ricken aus Selm-Bork: "Meiner Meinung nach ist Herr Wulff noch tragbar. Er hat eine ausführliche Erklärung abgegeben und ich habe ihn verstanden."
Erhard Hesse aus Bochum: "Wulff ist überhaupt nicht für diese Position geeignet und sollte so schnell wie möglich zurücktreten. Was er sich als Präsident geleistet hat - erst von Pressefreiheit zu reden und dann nachher bei der BILD anzurufen -  ist nicht tragbar. Auch Politiker können sich nicht alles erlauben."
Irmgard Klawun aus Greven: »Wulff kann bleiben, denn unabhängig von seinen privaten Verfehlungen hat er bisher einen guten Job gemacht. Diese Tatsache geht in der Mediendebatte völlig unter.«
Jochen Riering aus Greven: »Dadurch, dass er in der ganzen Debatte nicht offen und ehrlich war, hat er sich selbst unglaubwürdig gemacht und Vertrauen verspielt. Deshalb sollte er seinen Hut nehmen.«
Stefan Jakobs aus Greven: »Kein Mensch ist unfehlbar, das gilt auch für einen Bundespräsidenten. Christian Wulff hat eine zweite Chance verdient.«
Hannelore Ostburg aus Bochum: "Er hat ja nichts Schlimmes gemacht und jeder der ein Haus hat, wird das mit dem Kredit verstehen können. Das mit der BILD war ein Fehler, aber da er sonst immer gute Arbeit gemacht hat, kann man ihm das schon durchgehen lassen."
Helmut Störing aus Selm: "Herr Wulff hätte eher alles sagen sollen, dann wäre das längst vergessen. Jetzt sollte er lieber gehen."
Klaus Fechner aus Witten: "Christian Wulff ist nicht mehr tragbar, weil er das Amt des Bundespräsidenten durch Unehrlichkeit beschädigt hat. Hätte er alles sofort zugegeben, wäre das längst kein Thema mehr."
Martina Lange aus Bochum: "Ich bin unentschieden, was ich davon halten soll: Einerseits fand ich seine Ehrlichkeit immer sympathisch, andererseits hat er diese jetzt verspielt. Deshalb wäre es für ihn vielleicht das Beste, wenn er zurücktritt."
Holke Molloisch aus Castrop-Rauxel: »Er sollte zurücktreten, weil er unglaubwürdig geworden ist. Die nötige Demut vor dem Amt fehlte auch schon bevor er Bundespräsident wurde, denn er wusste ja um die begangenen Fehler, die ihn im höchsten Staatsamt angreifbar machen würden."
Petra Konert aus Selm: "Einem fehlen die Worte, was Herr Wulff da alles veranstaltet hat. Auch die Erklärung am Mittwochabend im Fernsehen war nicht ausreichend; er sollte zurücktreten."
Rainer Starck aus Castrop-Rauxel: "Nein, der Mann ist unhaltbar geworden, weil er in dem ARD/ZDF-Interview schon wieder gelogen hat. Es ist peinlich, dass wir solch einen Präsidenten haben."
Marie Szameit aus Lünen: »Man sollte ihm noch eine Chance lassen, denn keiner von uns Menschen ist unfehlbar. Er sollte nun aber wirklich alles auf den Tisch legen. Außerdem denke ich die horrenden Kosten der Versorgungsbezüge, die nach seinem Ausscheiden auf den Steuerzähler zukämen."
Marie Szameit
Vivian Knoth aus Witten: "Herr Wulff sollte zurücktreten. Als oberster Repräsentant dieses Landes sollte er vielleicht etwas mehr Größe zeigen. Es ist nicht seriös, wenn er Zeitungen bedroht. Die Geschichte mit seinem Kredit finde ich dabei gar nicht so schlimm."
Mechthild Heckmann aus Wettringen:  »Einerseits finde ich, dass das Thema in den Medien übertrieben wird. Andererseits gelten für einen Bundespräsidenten besonders hohe Anforderungen, und denen wird Herr Wulff in dieser Form nicht gerecht.«
Roswitha Ritter aus Lünen: "Christian Wulff ist nicht mehr tragbar. Jeder kann mal einen Fehler machen. Aber man kann nicht so mit den Dingen umgehen, wie er es gemacht hat."
0106lu-Wulff-Umfrage Roswitha Ritter
Matthias Sandmann aus Lünen: "Wenn sich bewahrheitet, dass Wulff in der Mailbox-Frage gelogen hat, dann muss er abtreten."
Für Wulff-Umfrage
Holger Wille aus Lünen: "Es ist nicht gut, wenn er so 'abgeschossen' wird. Das Amt ist sowieso schon beschädigt."
0106lu-Wulff-Umfrage Wille
Detlef Murawski  aus Schwerte: "Sein Verhalten ist nicht in Ordnung und deshalb denke ich, dass er als Bundespräsident nicht mehr tragbar ist. Als ich gestern von seiner Entschuldigung hörte, habe ich mich eigentlich nur geärgert."
Karsten Voß aus Schwerte: "Grundsätzlich ist Christian Wulff noch tragbar. Rechtlich gesehen hat er kein großes Vergehen begangen und in der Vergangenheit gab es schon genug Reibereien um das Amt des Bundespräsidenten. Ein Rücktritt wäre das Schlechteste, was er machen könnte!"
Rita Wennemann aus Schwerte: "Nein, ich finde, er ist nicht mehr tragbar. Er wusste vorher, was auf ihn zukommt und hätte konsequenter sein müssen. Er ist ein schlechtes Vorbild und ich finde es nicht gut, dass er sich nur entschuldigt hat, weil er dazu gezwungen wurde."
Renate Ossege aus Rheine-Mesum: "Ich denke, dass sich Herr Wulff in dem Interview sehr gut dargestellt hat und gut vorbereitet war. Ich will nicht ausschließen, dass viele Menschen, die bisher an ihm zweifelten, ihre Meinung über den Bundespräsidenten danach geändert haben."
Dieter Banz (56) aus Dorsten: "Wulff soll bleiben. Was er getan hat, war kein Vergehen, es war nur nicht richtig. Er hat sich auch bei der Bild-Zeitung persönlich entschuldigt. Nach einer Entschuldigung sollte man darüber hinwegsehen können."
Annette Goebel aus Lünen: "Jetzt, nach den Drohungen gegen die Presse, nicht mehr. Und in meinem Beruf bei der Stadt dürfte ich nichts annehmen, weil das dann schon eine Vorteilsnahme wäre."
Annette Goebel
Hans-Joachim Kopetzki aus Dorsten: "Als Repräsentant des Landes hat Wulff sich falsch verhalten. Deswegen finde ich ihn als Bundespräsident nicht mehr tragbar. Als Politiker macht er aber einen guten Job."
Nelli Armaschelew  aus Dorsten findet es nicht in Ordnung, dass Wulff sein Amt für persönliche Zwecke missbraucht hat. "Man sollte aber zunächst die Fakten überprüfen und nicht alles hochspielen. Ich finde, dass er ein guter Präsident ist."
Peter Storma aus Dortmund: »Nein. Ich finde, wer so ein Amt innehat, darf sich solche Sachen, wie etwa Vorteilsnahme nicht erlauben.«
Sabrina Arendt aus Dortmund: »Nein, definitiv nicht. Es ist eine Frechheit, dass er meint er könnte sich alles erlauben. Das Vertrauen ist einfach weg.«
Yves Neuhaus aus Dortmund: »Eigentlich schon. Ich sehe da kein Problem und finde es nicht schlimm, dass er einen Kredit aufgenommen hat.«
Roland Epping aus Steinfurt: "Eindeutig, nein, weil er in einer Art Salami-Taktik nur schrittweise mit der Wahrheit herausrückt und nur das preisgibt, was ihm nachgewiesen werden kann. Dieser Präsident hat sich als ,Schnäppchen-Jäger' entpuppt, der nach dem Motto ,Geiz ist geil' verfährt.  Mit alldem hat er seine Glaubwürdigkeit verspielt, und ein solches Verhalten ist mit dem Amt des Bundespräsidenten nicht vereinbar."
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