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Wollen Arbeitnehmer wegen Mobbings Schmerzensgeld einklagen, müssen sie ihre Vorwürfe beweisen. Foto: Jens Schierenbeck

Arbeitnehmer trägt bei Mobbing die Beweislast

Mainz (dpa/tmn) Wollen Arbeitnehmer vor Gericht wegen Mobbings Schmerzensgeld einklagen, müssen sie ihre Vorwürfe beweisen. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, zu diesem Zweck Beweismittel herauszugeben. mehr...

Fußballschuhe auf dem Rasen: Eine Verletzung bei einem Freundschaftsspiel für die Firma zählt dem Urteil zufolge nicht als Arbeitsunfall. Foto: Armin Weigel

Banker verletzt sich bei Fußballspiel - kein Arbeitsunfall

Frankfurt/Main (dpa) Kann man bei einem Fußballspiel unter Kollegen von Betriebssport sprechen? Und folglich bei einer Verletzung in einer solchen Partie von einem Arbeitsunfall? Das Sozialgericht Frankfurt meint nein. mehr...

Steward bei Air France (Illustration): In dem Fall wollte ein Richter seine Erfahrung als Flugbegleiter als besoldungsrelevant anerkennen lassen - und bekam vor Gericht Recht. Foto: Marc Müller/Archiv

Erfahrung aus anderem Beruf - mehr Gehalt gerechtfertigt

Berlin (dpa/tmn) Berufserfahrung kann sich positiv auf den Verdienst auswirken - auch wenn sie in einer völlig anderen Branche erworben wurde. So urteilte das Verwaltungsgericht Berlin im Fall eines Richters, der eine Zeit lang als Steward tätig war. mehr...

Nur wenn in der Kündigung steht, ab wann sie gilt, dann ist sie auch gültig. Foto: Jens Schierenbeck

Kündigung braucht klaren Termin

Leipzig (dpa/tmn) Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses muss schriftlich und eindeutig sein. Insbesondere muss klar sein, wann das Arbeitsverhältnis enden soll. Ansonsten ist die Kündigung nicht rechtmäßig. mehr...

Dem Chef Schläge androhen? Besser nicht. Arbeitnehmer riskieren damit eine Kündigung. Foto: Andrea Warnecke

«Ich hau dir vor die Fresse» zum Chef rechtfertigt Kündigung

Düsseldorf (dpa) Seinem Chef Schläge anzudrohen, ist gemeinhin keine gute Idee. Wer es so drastisch formuliert wie der Bauarbeiter in dem folgenden Fall, riskiert einen Raufwurf - auch nach langer Betriebszugehörigkeit. mehr...

Alle gegen einen: Werden Mitarbeiter von Kollegen und Vorgesetzten systematisch gemobbt, können sie Anspruch auf Schmerzensgeld haben. Foto: Jens Schierenbeck

Mobbingopfer können Anspruch auf Schmerzensgeld haben

Siegburg (dpa/tmn) Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz können Anspruch auf Schmerzensgeld haben - wenn sich nachweisen lässt, dass sie mit System ausgegrenzt wurden. Das ergibt sich aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Siegburg. mehr...

Lukratives Zubrot: Kellner dürfen der Rechtslage zufolge ihr Trinkgeld immer behalten. Ob das bei den Kollegen gut ankommt, ist eine andere Frage. Foto: Tobias Hase

Kellner muss Trinkgeld nicht mit Kollegen teilen

Köln (dpa/tmn) Immer zuvorkommend, höflich und schnell: Das bringt vielen Kellner ein gutes Trinkgeld ein. Doch was, wenn der Chef verlangt, den Tip mit der ganzen Belegschaft zu teilen? Gezwungen werden können Servicekräfte dazu nicht, erklärt eine Expertin. mehr...

Wer zahlt die Fortbildung? Arbeitgeber dürfen die Kosten nicht einseitig auf ihre Mitarbeiter abwälzen. Foto: Sven Hoppe

Arbeitgeber darf Fortbildungskosten nicht einseitig abwälzen

Stuttgart (dpa/tmn) Arbeitnehmer können grundsätzlich an den Kosten für Fortbildungen beteiligt werden. Allerdings darf das nicht einseitig zu ihren Lasten geschehen. mehr...

Eine Nebentätigkeit nach der Freistellung kann zulässig sein. Das dort verdiente Geld muss dann nicht an den früheren Arbeitgeber fließen. Foto: Andrea Warnecke

Lohn darf nach Freistellung behalten werden

Erfurt (dpa/tmn) Wer von seinem Arbeitgeber freigestellt wird, kann unter Umständen bereits einen neuen Job bei der Konkurrenz antreten - und das volle Gehalt behalten, entschied das Bundesarbeitsgericht. mehr...

Nebenkosten fallen bei einer Mietwohnung genauso an wie bei einer Eigentumswohnung. Auszubildene haben daher in beiden Fällen einen Anspruch auf Beihilfe. Foto: Jens Büttner

Arbeitsagentur muss Azubi Nebenkosten für Eigentumswohnung zahlen

Mainz (dpa/tmn) Wenn ein Auszubildender bei der Arbeitsagentur Beihilfe für die Wohnnebenkosten beantragt, macht es keinen Unterschied, ob er eine Wohnung mietet oder Wohneigentümer ist. mehr...

Der Austritt aus der Kirche sei ein schwerer Loyalitätsverstoß - den sich kirchliche Einrichtungen nicht gefallen lassen müssen, wie die Richter befanden. Foto: Hendrik Schmidt

Jobs bei der Kirche - Sonderregeln für Arbeitnehmer

Heidelberg (dpa/tmn) Religionslehrer, Erzieherin, Pastor oder Organist: Arbeitnehmer, die bei der Kirche angestellt sind, unterliegen einigen arbeitsrechtlichen Sonderregelungen. Das bestätigt auch ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichts. mehr...

Vorsicht mit dem, was man sagt: Spricht man eine Kündigung mehrfach und ernsthaft aus, kann sie auch ohne Schriftform wirksam werden. Foto: Jens Schierenbeck

Auch mündliche Kündigung kann wirksam sein

Mainz (dpa/tmn) Spricht ein Arbeitnehmer seine Kündigung mehrmals und ernsthaft aus, ist sie wirksam. Er kann sich hinterher nicht darauf berufen, dass sie unwirksam ist, weil die Schriftform fehlt. mehr...

Betriebsräte sind zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern verpflichtet. Foto: Michael Reichel

Betriebsrat darf Arbeitgeber nicht sofort anzeigen

Berlin (dpa/tmn) In vielen Firmen ist die Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber nicht gerade harmonisch. Eine Anzeige des Arbeitgebers sollte der Arbeitnehmervertretung jedoch nur als letztes Mittel dienen. mehr...

Europäischer Gerichtshof in Luxemburg: Eine Krankheit, die physische, geistige oder psychische Einschränkungen nach sich zieht, kann einer Behinderung gleichzustellen sein, befanden die Richter. Foto: Thomas Frey

EuGH: Kranke Mitarbeiter können als Behinderte geschützt sein

Luxemburg (dpa) Wer oft wegen Krankheit nicht arbeiten kann, ist möglicherweise als Behinderter vor einer raschen Kündigung geschützt. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden. mehr...

Der Betriebsrat soll sich für die Arbeitnehmer und gerechte Bedingungen am Arbeitsplatz einsetzen. Einzelne Mitarbeiter dabei als unqualifiziert eingesetllt anzuprangern, ist aber unzulässig. Foto: Frank Rumpenhorst

Betriebsrat zitiert aus Bewerbungsunterlagen: Ausschluss

Düsseldorf (dpa/tmn) Eigentlich wollte der Betriebsrat mit dem Zitat aus der Bewerbung nur die Ungerechtigkeit bei der Stellenbesetzung belegen. Aber aus Vertraulichem zu zitieren, geht gar nicht - und rechtfertigt den Ausschluss aus der Arbeitnehmervertretung. mehr...

Arbeitgeber müssen ein mögliches Vergehen eines Mitarbeiters genau prüfen, bevor sie ihm kündigen. Foto: Andrea Warnecke

Arbeitnehmer muss vor Verdachtskündigung angehört werden

Berlin (dpa/tmn) Arbeitgeber können bei mutmaßlichen Verstößen eines Arbeitnehmers nicht sofort die Kündigung aussprechen. Sie müssen die Vergehen stichhaltig prüfen und den Arbeitnehmer dazu befragen. mehr...

Betriebsrat darf Zustimmung zu neuen Teilzeitjobs verweigern

Stuttgart (dpa/tmn) Viele Teilzeitbeschäftigte wollen eigentlich länger arbeiten. Eine Aufstockung ist aber unwahrscheinlich, wenn der Arbeitgeber neue Stellen nur per Teilzeit besetzt. Hier kann der Betriebsrat gegensteuern. mehr...

Laut dem Urteil muss eine Interessenabwägung zugunsten der langjährigen Arbeitnehmerin ausgehen. Foto: Uli Deck

Langjähriger Arbeitnehmer genießt auch bei langer Krankheit Schutz

Frankfurt/Main (dpa) Langjährige Mitarbeiter eines Unternehmens genießen auch dann Schutz vor Kündigung, wenn sie viel wegen Krankheit fehlen. Das geht aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt hervor. mehr...

Das Gespräch mit dem Chef heimlich aufzuzeichnen, stellt einen Vertrauensbruch dar - der Vorgesetzte kann dem Mitarbeiter daraufhin fristlos kündigen. Foto: Andrea Warnecke

Heimlicher Mitschnitt vom Personalgespräch rechtfertigt Kündigung

Mainz (dpa/tmn) Ein Gespräch heimlich aufzuzeichnen, zeugt nicht nur von schlechtem Stil, sondern ist auch nicht erlaubt. Arbeitnehmer können sogar entlassen werden, wenn sie eine Unterredung mit dem Chef heimlich mitschneiden. mehr...

Email-Accounts dürfen erst nach Absprache mit dem Mitarbeiter gelöscht werden. Auch wenn dieser gekündigt wurde. Foto: Peter Kneffel

E-Mail-Accounts nach Kündigung nicht sofort löschen

Dresden (dpa/tmn) Legt ein Arbeitgeber für seine Mitarbeiter einen E-Mail-Account an, darf er diesen nach einer Kündigung nicht ungefragt löschen. Sonst kann der Gekündigte Anspruch auf Schadenersatz erheben. mehr...

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Arbeitnehmer trägt bei Mobbing die Beweislast

Wollen Arbeitnehmer wegen Mobbings Schmerzensgeld einklagen, müssen sie ihre Vorwürfe beweisen. Foto: Jens Schierenbeck

Mainz (dpa/tmn) Wollen Arbeitnehmer vor Gericht wegen Mobbings Schmerzensgeld einklagen, müssen sie ihre Vorwürfe beweisen. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, zu diesem Zweck Beweismittel herauszugeben. mehr...

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Psychische Probleme von Mitarbeitern rechtzeitig ansprechen

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Berlin (dpa/tmn) Jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf ein wohlwollend geschriebenes Arbeitszeugnis. Gut klingende Formulierungen müssen aber noch lange nichts Gutes heißen. Nicht der Ton macht die Musik. Selbst die Reihenfolge der Bewertungskriterien ist entscheidend. mehr...

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