Gratis, aber nicht umsonst: Viele Gratis-Apps sammeln Daten des Benutzers
Hannover Gratis-Apps kosten kein Geld - bezahlen müssen Nutzer aber häufig trotzdem. Und zwar mit ihren persönlichen Daten, wie die Computerzeitschrift «c't» erläutert.
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Gratis-Apps sind zwar kostenlos - Smartphone-Besitzer müssen dabei aber oft Daten preisgeben. Denn solche Apps finanzieren sich häufig nicht nur durch Werbung, sondern auch durch Datensammelei. Nutzer holen sich mit dem Programm oder Spiel ein sogenanntes Ad- oder Tracking-Modul auf ihr Telefon, erklärt die Zeitschrift «c't». Solche Module sind dazu gedacht, den App-Entwicklern Infos über die Verwendung ihres Programms zu geben - gleichzeitig können die gesammelten Daten aber auch bei Werbeanbietern landen. Besonders kleine, scheinbar simple Apps enthalten oft gleich mehrere Datensammler.
Gespeichert werden zum Beispiel die Telefonnummer, der Netzanbieter und der Name des Geräts. Vor allem Apps für das Google-Betriebssystem Android übertragen den Angaben nach auch GPS-Koordinaten, also den Aufenthaltsort des Nutzers.
Wehren kann sich ein Smartphone-Besitzer dagegen kaum. Unter Android kündigen Apps bei der Installation zwar an, auf welche Daten und Funktionen sie zugreifen. Wenn der Nutzer damit nicht einverstanden ist, bleibt ihm nur, die App nicht zu installieren. Im Apple-Betriebssystem iOS hat theoretisch jede App Zugriff auf das gesamte Gerät. Nur bestimmte persönliche Daten werden auf iPhones und iPads gesondert geschützt.



