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Medienhaus Lensing
24.11.2009 14:00 Uhr
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Wege zum Hochgefühl: Sport und Beweglichkeit für Spaß im Alltag

Wir leben in bewegten Zeiten. Kein Wunder, dass viele sich in ihrem Privatleben vor allem eines wünschen: Ruhe, Entspannung, Nichtstun. Der ideale Feierabend besteht dann daraus, sich mit hochgelegten Füßen vom Fernsehprogramm berieseln zu lassen. Nichts gegen Faulheit, aber der Mensch ist von Natur aus darauf ausgerichtet, sich viel zu bewegen – und zwar deutlich mehr, als es das moderne Leben von ihm verlangt.Von Christina Jäger

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Sport ist gesund. Sport hält fit. Sport hält jung. (Foto: Goldstein )

Geist und Körper, beide brauchen Herausforderungen, um gut zu funktionieren und uns dadurch Wohlgefühl zu schenken. Vorschulkinder können dafür Vorbilder sein: Gerade die Kleinsten haben einen unbändigen Bewegungsdrang. Sie wollen laufen, hüpfen, beim ersten Schnee Schlitten fahren. Nichtstun ist für sie die Ausnahme. Abschlaffen, wie wir Erwachsenen es uns manches Mal gönnen, liegt den wenigsten. Ist der Körper einmal ruhig, ist der Geist in Bewegung, mit Fragen nach Gott und der Welt. Diese Beweglichkeittut gut.

Und lässt sich auch bei den „Großen“ leicht ins Leben einfügen: Mal wieder eine Ausstellung besuchen, um den Horizont zu erweitern, und auf dem Heimweg eine Haltestelle früher aus dem Bus steigen, um die Beine zu bewegen. Dazu wollen wir Sie mit „Fit in den Winter: Bewegung“ verlocken. Regelmäßige Bewegung ist gut fürs Gehirn, die Merk- und Denkfähigkeit wird gesteigert.  Und zwar in jedem Lebensalter. Tests mit neunjährigen Kindern vor und nach 20 Minuten Lauftraining ergaben: Die Schreib-, Lese- und Rechenleistungen verbesserten sich durch den Sport. Auch Erwachsene kennen den Effekt, dass sie konzentrierter arbeiten,  nachdem sie sich bewegt haben, am besten an der frischen Luft.

Skilanglauf fürs Herz

Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren oder im Winter Skilanglauf wiederum stärkt vor allem das Herz-Kreislauf-System.  Vorbeugend fördern schon leichte Spaziergänge die Durchblutung, regen den Kopf an und können so dazu beitragen, Demenzerkrankungen zu verzögern. Welche Formen von Sport und körperlicher Betätigung in welchem Alter sinnvoll sind, finden Sie auf den folgenden Seiten: Von Hüpfen über Laufen bis Schreiten reicht der Kreislauf des Lebens. So wird etwa Krafttraining häufi g nur mit jungen Männern in Verbindung gebracht, die eine Figur wie ein Bodybuilder haben wollen. Dabei nutzt es jedem, gezielt
seine Muskeln zu trainieren.

Denn die Sehnen und Bänder werden stabiler, Gelenkflüssigkeit wird gebildet, der Knorpel besser versorgt. Davon profitieren gerade ältere Menschen sehr. Mit stärkeren Muskeln und einem durch Übungen verbesserten  Gleichgewichtssinn gehen sie sicherer durchs Leben. So lässt sich bis ins hohe Alter die persönliche Unabhängigkeit bewahren.


Bleiben Sie gesund!
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