Training: Leichte Übungen für Lässigkeit
Laufen, Radfahren, die Muskeln dehnen: Daslässt sich leicht auch in Ihr Leben einbauen. Jeder Schritt mehr tut gut und eine kleine Radtour hebt selbst bei Nieselregen die Stimmung. Fünf Anregungen für mehr Beweglichkeit:
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Um für Abwechslung zu sorgen, können Sie einen Arm seitlich über den Kopf legen und mit der anderen Hand den Arm am Handgelenk greifen und leicht ziehen. Gehen Sie bis an Ihre Belastungsgrenze, es darf aber keinesfalls schmerzen. Verharren Sie etwa fünf Sekunden in dieser Körperhaltung, wechseln Sie danach die Seiten. Wem die Übungen im Stehen zu anstrengend sind, der kann sich auf den Rücken legen und so eine Verbesserung der Beweglichkeit erzielen: Beine lang, die Arme über den Kopf gerade nach hinten ausstrecken. Sie dehnen so den gesamten Körper. Auch in dieser Position können Sie mit den Händen abwechselnd weiter vom Kopf weg greifen. Oder den einen Arm seitlich dehnen, indem Sie mit der anderen Hand das Handgelenk seitlich über den Kopf ziehen.
Manchen fällt dies im Gelände leichter, wenn sie Walkingstöcke halten. Machen Sie kleine Schritte, um ein Verdrehen des Beckens zu verhindern. Setzen Sie zuerst mit der Ferse auf, und rollen Sie anschließend das Körpergewicht über den gesamten Fuß ab. Verkrampfen Sie Ihre Füße nicht – bleiben Sie locker und entspannt, und atmen Sie gleichmäßig tief in den Bauch ein und wieder aus. Gehen Sie anfangs mindestens drei Mal pro Woche für 20 Minuten. Nach zwei, drei Wochen können Sie Ihre Leistung um fünf Minuten steigern.
Als nächstes lassen Sie die Knie in Richtung Boden sinken – einmal auf die rechte, dann auf die linke Seite. Pausieren Sie in der Mitte, ehe Sie die Drehung in die andere Richtung machen. Der Oberkörper bewegt sich während dieser Rotation nicht mit, er bleibt in der Ausgangsposition. Es soll eine sanfte Dehnung erzielt werden, kein Rekord im Stil von „schnell mit den Beinen möglichst weit bis zum Boden kommen, egal wie sehr es weh tut“! Achten Sie deshalb bei dieser Übung darauf, dass Sie die Beine nicht zu sehr verdrehen.
Beim Fahren ist die Beinarbeit entscheidend – Kopf und Schultern werden kaum bewegt. Der Rücken bleibt gerade, die Arme sind leicht angewinkelt und die Hände nicht am Lenker verkrampft. Wenn Sie die Bauchmuskeln anspannen und den Oberkörper stabil halten, können Sie kräftig treten. Achten Sie darauf, dass die Schultern nicht in Richtung Lenker gezogen werden – das belastet den Rücken. Fahren Sie am besten nur auf extra ausgewiesenen Radrouten und denken Sie gerade zu dieser Jahreszeit an eine gute Beleuchtung.
Bei richtiger Ausführung ist in der hinteren Wade und an der Rückseite des Oberschenkels ein leichtes Ziehen zu spüren – die Betonung liegt auf leicht, es geht nicht um schmerzhaftes Zerren! Zählen Sie in dieser Position bis zehn, wechseln Sie dann das Bein. Wiederholen Sie die Übung. Wenn Sie die gesamten Beinmuskeln stärken wollen, etwa fürs Skifahren, bietet sich der so genannte Stuhlsitz an: Dafür lehnen Sie sich mit dem Rücken an eine Wand und rutschen langsam hinunter, bis die Beine an den Knien einen 90-Grad-Winkel bilden. In dieser Position so lange ausharren, bis es Ihnen unangenehm wird. Aufrichten und die Beine lockern, mehrmals wiederholen.












