Was stimmt wirklich?
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Köln Schläft ein Baby auf dem Rücken, reduziert sich das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Allerdings sollten Eltern darauf achten, dass der Säugling seinen Kopf nicht immer auf die gleiche Seite dreht.
Für Babys ist es wichtig, ab und zu die Kopfposition zu wechseln. (Foto: Ralf Hirschberger) (Foto: dpa)
Ein Baby sollte beim Schlafen die Kopfposition wechseln. Sonst kann sich der Hinterkopf leicht verformen. Darauf macht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aufmerksam. Manchmal falle Kindern die Drehung des Kopfes zu einer Seite hin leichter. Um gegenzusteuern, könnten Anreize von der anderen Seite gegeben werden, zum Beispiel durch die Stimmen der Eltern, ein Spielzeug oder eine Spieluhr.
Kopfverformungen beim Baby seien meist durch die beengte Lage im mütterlichen Bauch, bei der Geburt oder später durch eine einseitige Schlafposition entstanden, erklärt BVKJ-Vorstandsmitglied Prof. Hans-Jürgen Nentwich. «Wenn sich eine Verformung im Verlauf des ersten Lebenshalbjahrs trotz wechselnder Kopflage nicht bessert oder zu verschlimmern scheint, sind weitere Untersuchungen erforderlich.»
Amerikanische Kinder- und Jugendärzte schätzen, dass etwa 13 Prozent der Säuglinge von einer einseitigen Verformung oder einem abgeflachten Hinterkopf betroffen sind. In der Regel weist der Kopf des Kindes im Alter von vier Monaten die stärkste Verformung auf, um sich dann wieder zurückzubilden. «Ist das Baby wach und kann schon selbstständig den Kopf heben, sollte es auch unter der Aufsicht der Eltern kurz auf dem Bauch liegen», rät Nentwich. Dies beuge ebenso einer Verformung des Hinterkopfes vor und trainiere zudem die Schulter- und Nackenmuskulatur des Babys.
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