ABC der Wirkstoffe
Das steckt in Pflegeprodukten
Aminosäure, Zink und Co.: Welche Stoffe in Cremes stecken, was sie bewirken. mehr...
Salzgitter (dpa/tmn) In einigen Regionen der Welt hat sich die Ozonschicht leicht erholt, weniger UV-Strahlung dringt dadurch auf die Erde vor. Das bedeutet aber nicht, dass Menschen in Deutschland ihren Sonnenschutz vernachlässigen können.
Das Treibgas-Verbot zeigt Wirkung: Die Ozonschicht scheint sich zu erholen. Dennoch ist der Schutz vor UV-Strahlung unablässig. Foto: Caroline Seidel (Foto: dpa)
Denn die Veränderungen haben nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter keinen messbaren Einfluss auf die Stärke der UV-Strahlung hierzulande. Die Gefahr von Sonnenbrand und langfristige Folgen für die Gesundheit wie Hautkrebs bestehe nach wie vor, insbesondere im Frühjahr, wenn die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt sei.
Wer sich im Freien aufhält, schützt sich dem BfS zufolge am besten mit weiter, bequemer Kleidung vor der Sonne. Kopf, Nacken und Ohren werden mit einem genügend großen Hut geschützt. Die Augen sollten mit einer Sonnenbrille abgeschirmt werden, die den Herstellerhinweis «100 Prozent UV-Schutz» oder «UV 400» trägt und seitlich am Kopf anliegt. Alle frei liegenden Körperstellen cremt man regelmäßig und großzügig mit einem Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ein. Weitere Informationen , sowie einen Flyer zum Herunterladen findet man auf der Website des BfS.
Das BfS rät darüber hinaus, mittags die Sonne ganz zu meiden. Kinder brauchen besonders viel Schutz, Babys dürfen wegen ihrer empfindlichen Haut gar nicht in die Sonne.

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