Was stimmt wirklich?
Typische Sport-Mythen aufgeklärt
Bei Krämpfen hilft Magnesium. Wer viel schwitzt muss trinken. Stimmt das? mehr...
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Berlin (dpa/tmn) Bei eisigem Winterwetter ist das Risiko hoch, sich an der frischen Luft in kurzer Zeit Erfrierungen zu holen. «Man sollte sich jetzt unbedingt schützen. Das geht ganz schnell», warnt Ulrich Klein vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD).
Hände, Füße, Ohren und Nase müssen bei der eisigen Kälte warm gehalten werden. (Foto: Maurizio Gambarini) (Foto: dpa)
Bei Frost muss man sich unbedingt gegen Erfrierungen schützen. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sei schon eine halbe Stunde Fahrradfahren oder Schlittschuhlaufen gefährlich, sagt Ulrich Klein. Besonders Hände und Füße sowie Ohren- und Nasenspitze sollten gut warm gehalten werden.
Ausreichend dicke Kleidung sei in jedem Fall wichtig, erklärt Klein. Reicht das nicht aus, bieten sich Wärmepads etwa für die Schuhe oder Handschuhe an. Um die Nase zu schützen, gebe es Gesichtsmasken, die sich allerdings eher für Wintersportler eignen. Wer in der Stadt unterwegs ist, könne zu stark fettenden Cremes und Salben greifen. Sie verhinderten ein Abdunsten und machten die Haut zudem geschmeidiger und weniger rissig.
Leichte Erfrierungen sind Klein zufolge durch eine blasse, weiße Haut zu erkennen. Das liege daran, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen. «Man sieht das gut, wenn man dann wieder ins Warme zurückkommt. Die Haut wird richtig rot und fängt leicht an zu schmerzen.» Ab welcher Temperatur Erfrierungen auftreten, lasse sich nicht pauschal sagen. «Der Wind und die gefühlte Temperatur spielen eine große Rolle.» Menschen mit Durchblutungsstörungen und Diabetiker seien zudem besonders anfällig, aber auch Kinder, weil sie ein geringeres Körpervolumen haben.
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