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Weg mit dem Fleck!
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Bonn (dpa/tmn) Für viele Pollenallergiker wird im Frühjahr der Gang ins Freie zur Tortur. Das gilt auch für den eigenen Garten. Doch es gibt auch Pflanzen, die Allergikern nichts anhaben.
Hortensien sind nicht nur schön fürs Auge: Sie haben zudem sterile Blüten, die Allergikern nicht so zusetzen. Foto: PdM (Foto: dpa)
Wenn im Frühjahr Garten und Parks in voller Blüte stehen, meiden die meisten Allergiker so gut es geht den Aufenthalt im Freien. Wichtig sei es daher, im eigenen Garten auf die Pflanzen zu verzichten, gegen deren Pollen man allergisch ist, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Aber es gibt auch eine Reihe von Pflanzen, die Allergikern fast nichts oder nichts anhaben. Das sind Gehölze mit sterilen Blüten wie Hortensien oder allergenarme Pflanzen wie Rhododendron und Azaleen, Clematis oder die Schwarzäugige Susanne.
Gut seien auch Pflanzen mit Pollen, die aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichtes nicht so leicht verbreitet werden. Dazu zählen Hibiskus oder Kapuzinerkresse. Als reizfreie Stauden gelten Lupinen, Iris, Astilben, Salvien, Klatschmohn, Löwenmäulchen, Storchenschnabel oder Rittersporn. Außerdem werden etwa die Stauden für den Steingarten generell als eher unproblematisch eingestuft.
Außerdem sollten Allergiker auf den richtigen Zeitpunkt für die Gartenarbeit und das Rasenmähen achten. Die Pflanzen blühen zwar den ganzen Tag, doch es gebe pollenfreie oder pollenarme Stunden wie beispielsweise am frühen Morgen, nach einem Regenschauer, oder an windarmen Tagen zur Mittagszeit. Dabei sollte der Allergiker möglichst eine Bekleidung wählen, die den Körper ausreichend bedeckt. Schutz bieten zudem Handschuhe, Brille und eine Staubmaske.
Die Monate Oktober bis Dezember sind geeignet, um Gehölze zu schneiden, ein Beet umzugraben oder Stauden zu teilen und verblühte Triebe zurückzuschneiden, so der Zentralverband. Um eine Allergenbelastung zu reduzieren, sollten zudem Wildkräuter in jungem Stadium entfernt werden, um deren Blüte zu vermeiden.

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