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München (dpa/tmn) Der einfache Fan hat kaum eine Chance auf das «Finale dahoam»: Für das Champions-League-Finale am 19. Mai in München hat der FC Bayern München nur ein Kontingent von 17 500 Eintrittskarten für seine Mitglieder und Fanclubs zur Verfügung.
Kaum Chancen auf Karten: Das Kontingent für das Champions-League-Finale in der Allianz Arena in München ist klein. Foto: Daniel Karmann/Archiv (Foto: dpa)
Die Karten für das Spiel gegen den FC Chelsea werden unter allen Bewerbungen, die bis zum 29. April, 18 Uhr, eingegangen sind, verlost, teilte der Verein mit. Jedes Vereinsmitglied kann sich um eine Eintrittskarte bewerben, Fanclubs maximal um vier Tickets. Die Chancen sind jedoch gering: Der Verein schätzt, das nur jede zwölfte Bestellung bedient werden kann.
Die Bewerbung um die Finalkarten ist auf gewohntem Wege möglich, per Telefon unter 089 699 31 333, Fax: 089 642 81 333 sowie E-Mail an
Auf dem Schwarzmarkt werden es Fans schwer haben: Laut der UEFA sind die Eintrittskarten personalisiert. Damit soll sichergestellt werden, dass niemand Zutritt zur Arena erhält, der ein Stadionverbot hat. Es werde Sicherheitskontrollen an den Einlässen geben, sagte ein Sprecher. Kartenbesitzer, die die Partie nicht besuchen können, hätten zudem keine Möglichkeit, die Karten offiziell zurückzugeben oder weiterzureichen - sie verfallen. Auch vor vermeintlichen Angeboten über Agenturen und Zwischenhändler sollte man sich hüten. Die UEFA betont, dass hierüber keine Karten ausgegeben werden.
Das Kartenkontingent des FC Bayern ist trotz des Spiels im eigenen Stadion so knapp, weil der Ausrichter nicht der Verein, sondern die UEFA ist. Sowohl die Bayern als auch der englische Gegner FC Chelsea erhalten daher jeweils nur 17 500 Karten. 7000 Tickets hatte die UEFA bereits bis Mitte März in den öffentlichen Verkauf gegeben. Die restlichen Karten gehen etwa an Fernseh- und Werbepartner. Im Finale am 19. Mai wird die Münchner Allianz Arena 62 500 Zuschauer fassen.
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