Tierisches Verhalten
Wie Haustiere ihre Gefühle ausdrücken
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Bonn Sobald es wärmer wird, lassen Pferdehalter ihre Tiere auf die Weide. Am besten werden sie aber Schritt für Schritt an die grüne Wiese gewöhnt. Denn eine plötzliche Futterumstellung könnte ihnen gefährlich werden.
Nach dem Winter müssen Pferde erst angeweidet werden: Eine plötzliche Umstellung von Stroh und Heu auf frisches Gras könnte zu lebensgefährlichen Koliken führen. Foto: Stefan Sauer (Foto: dpa)
Pferde, die über den Winter Heu, Stroh und Kraftfutter gefressen haben, vertragen eine plötzliche Futterumstellung nicht. Durchfall und vor allem lebensgefährliche Koliken können die Folge sein, warnt der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Für die Verdauung und Verwertung des Grünfutters benötige das Pferd spezielle Darmbakterien, die im Winter aufgrund des Mangels an frischem Gras nur noch in kleinen Mengen vorhanden sind.
Erst durch eine allmähliche Futterumstellung können sich diese Darmbakterien wieder vermehren. Daher sollte das Pferd an mehreren Tagen hintereinander nur für durchschnittlich zwanzig Minuten angeweidet werden. Zeigt das Pferd keine Symptome einer Unverträglichkeit, kann der Zeitraum in den nächsten Tagen verlängert werden. Koliken lassen sich dem aid zufolge außerdem vermeiden, indem man die Tiere vor dem Gang auf die Weide mit Heu füttert.

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