Prozess: Vergewaltigung: Prostituierte erhebt schwere Vorwürfe
BOCHUM Ein mutmaßlicher Zuhälter (31) aus Castrop-Rauxel muss sich wegen Körperverletzung und Vergewaltigung vor dem Bochumer Landgericht verantworten. Das Opfer soll eine Bochumer Prostituierte (29) gewesen sein.
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Schläge und sexuelle Gewalt
Als sich die 29-Jährige weigerte, soll der Castroper ihren Willen durch Schläge und sexuelle Gewalt gebrochen haben. Die Prostituierte hatte den 31-Jährigen drei Wochen nach der Tat angezeigt.
Zimmer im Milieu beschafft
Vor der 1. Strafkammer beteuerte der Angeklagte am Freitag allerdings seine Unschuld. Er habe der Frau zwar ein Zimmer im Bochumer Rotlicht-Milieu besorgt (und das auch nur auf Veranlassung eines Onkels), von Zuhälterei könne jedoch keine Rede sein. Er habe nur Geld zurückgefordert, das er der Frau zuvor geliehen hatte. In diesem Zusammenhang habe er der 29-Jährigen auch ein bisschen gedroht – mehr aber nicht.
Bandscheibenvorfall
Die Prostituierte selbst ist vor Gericht noch nicht vernommen worden. Ob sie überhaupt vor der 1. Strafkammer aussagen wird, ist unklar. Wie es heißt, leidet sie unter einem Bandscheibenvorfall. Die Richter wollen sie deshalb voraussichtlich von einem Amtsrichter in ihrem sauerländischen Heimatort vernehmen lassen. Mit einem Urteil ist Mitte April zu rechnen



















