Der große Preisvergleich: So günstig (oder teuer) ist das Leben in Castrop-Rauxel
CASTROP-RAUXEL Wie teuer ist das Leben in Castrop-Rauxel? Die Ruhr Nachrichten haben in Zusammenarbeit mit 13 anderen Medienhäusern in Deutschland Preise verglichen. Und zwar für solche Dinge, für die jeder Geld ausgibt. Ergebnis: Castrop-Rauxel muss den Vergleich nicht scheuen - vor allem bei Kita-Plätzen und Kultur.
Brot ist in Castrop-Rauxel besonders günstig. (Foto dpa)
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Wenngleich der Siegeszug der Discounter viele Unterschiede aufgehoben hat, ist beispielsweise ein Mehrkornbrot (500 g) hier für 1,19 Euro zu bekommen – das ist deutlich günstiger als in vielen anderen Städten. Ganz zu schweigen von der Liefer-Pizza, die man in Castrop-Rauxel und Umgebung für 2,50 Euro bis drei Euro bekommen kann, während sie in Münster oder Darmstadt über fünf Euro kostet.
Ein Paradies für Mieter
Bei den Mieten ist die Stadt ein echtes Paradies: 315 Euro für eine 60 qm-Wohnung in mittlerer Lage sind kaum zu unterbieten. Es passt in die Region Ruhrgebiet, die bei den Mieten im Schnitt gut 100 Euro unter südlicher gelegenen Städten bleibt.
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Der Kita-Platz ist günstig
Über jeden Vergleich erhaben sind die Kita-Gebühren in Castrop-Rauxel. Schließlich verfolgt die Kommune damit ihr selbstgewähltes Credo: nämlich eine familienfreundliche Stadt zu sein. 60 Euro für 25 Stunden in einer Kita bei einem Einkommen von 3000 Euro netto sind woanders deutlich teurer. Aber unterm Strich nicht in Gelsenkirchen, Herne oder anderen zum Kreis Recklinghausen gehörenden Städten. Sie gehören wie Castrop-Rauxel dem Arbeitskreis Elternbeiträge mittleres Ruhrgebiet an – mit einer weitestgehenden Einigung auf die identischen Einkommenstabellen. Für ein Drittel aller Kita-Kinder wird in Castrop-Rauxel gar kein Obolus erhoben – weil das Jahreseinkommen ihrer Eltern uner 17.500 Euro liegt.
















