Aufträge des Lenkungskreises: Sparpotenzial wird jetzt hart und konkret geprüft
CASTROP-RAUXEL Gestrichen wird noch nichts, zunächst wird das Rathaus durchleuchtet. Eine ganze Reihe von Prüf-Feldern stellte Bürgermeister Johannes Beisenherz am Vormittag der Presse vor.
Bürgermeister Johannes Beisenherz. (Foto Goldhahn)
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- Überprüfung des Bäderangebots. „Die Zahlen kommen auf den Tisch. Ich sage aber gleichzeitig mit der Landesregierung, dass keine Stadt gezwungen ist, das letzte Hallenbad und das letzte Freibad zu schließen“, so Johannes Beisenherz.
- Interkommunale Zusammenarbeit beim Feuerwehr-Rettungsdienst. Dazu soll es ein externes Gutachten geben.
- Neuordnung der Wirtschaftsförderung. Frage: Braucht der Kreis Recklinghausen eine eigene Wirtschaftsförderung oder sollte die Wirtschaftsförderung aller Städte beim Kreis konzentriert werden?
- Betrieb der offenen Ganztags-Grundschulen: 40 Prozent der Kinder nehmen in Castrop-Rauxel das Ganztags-Angebot wahr. Gesetzlich vorgeschrieben ist nur eine Quote von 25 Prozent. „Wir könnten Kosten sparen, wenn wir das Angebot zurückfahren würden. Aber, wollen wir das?“, so Bürgermeister Johannes Beisenherz.
- U 3-Betreung: Hier sollen die Städte bis 2013 einen Rechtsanspruch für 32 Prozent der Unter-Dreijährigen gewährleisten. Castrop-Rauxel liegt da gut im Rennen und kann bereits für 26 Prozent einen Platz garantieren. „Andere Städte werden das lange nicht erreichen. Die Frage ist, ob wir hier unser Tempo drosseln sollten“, so der Bürgermeister.
- Unterhaltung der Sporthallen und -plätze: Castrop-Rauxel stelle als eine der wenigen Städte in der Region diese noch kostenfrei zur Verfügung. Kann das so bleiben?
- Der Ausstieg aus dem Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ soll überprüft werden.
- Reduzierung des Zuschussbedarfs für die Volkshochschule.
- Einführung einer Gebührenordnung für die private Nutzung von Schulräumen.
















