SV Dorsten-Hardt: Lippstadt zeigt SV Hardt die Grenzen auf
HARDT Eine auch in der Höhe nicht unverdiente 1:4-Niederlage kassierte der SV Dorsten-Hardt am Sonntag gegen den SV Lippstadt. Das einzig Erwärmende an der Partie war für die heimischen Fans das Wetter.
Christoffer Seiffert bereitete den ersten Hardter Treffer mit einem tollen Solo vor. (Foto: Pieper)
SV Hardt - SV Lippstadt
1:4 (0:2)
Freude am Spiel ihrer Mannschaft konnten die Hardter Zuschauer wirklich nicht haben. Im Spiel nach vorne agierten die Gastgeber zu umständlich und fanden so gut wie nie zum Abschluss. Und hinten sorgte die Elf von Martin Schmidt dafür, dass ihr Trainer das eine oder andere graue Haar bekam. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, sah Schmidt seine Schützlinge sehr undiszipliniert: „Das war teilweise Harakiri.“
Lippstadt nutzte die Hardter Schwächen konsequent aus. Ein Steilpass jagte den nächsten und jedes Mal brannte es im Hardter Strafraum lichterloh. Keeper Stefan Schröder war noch der Beste seines Teams, doch gegen den allein auf ihn zustürmenden Stephan Engeln war er ebenso machtlos (20.) wie gegen Viktor Maier (38.), der nach einer Schröder-Parade nur noch aus zwei Metern abstauben musste. Zwischendurch verhinderte Schröder mit einem parierten Foulelfmeter dafür, dass der Rückstand nicht noch deutlicher ausfiel.
Der Strafstoß war ebenso unberechtigt wie der, den Claudio de Manna in der 66. Minute zum Hardter Anschlusstreffer nutzte. Der unter Beobachtung stehende Schiedsrichter und seine Linienrichter war der zweite „Quell der Freude“ für die Hardter Anhänger. Zwei Minuten vor dem 1:2 hatte er Nikolai Tautz mit Gelb-Rot vom Platz geschickt, weil er dessen Fallen als Schwalbe interpretierte.
An eine erfolgreiche Hardter Aufholjagd glaubte deshalb auch nach de Mannas Treffer eigentlich niemand mehr und die weiteren Lippstädter waren auch wirklich nur eine Frage der Zeit. Dass die Schützen dabei aber jeweils völlig frei standen, musste auch nicht unbedingt sein.
„Reaktion zeigen“
„Nächste Woche müssen wir jetzt eine Reaktion zeigen“, hofft Martin Schmidt, dass sein Team nicht zweimal in Folge so schlecht spielt. Er weiß allerdings auch: „Das Spiel ist der Spiegel des Trainings, und unsere Trainingsbeteiligung ist derzeit einfach schlecht.“
Hardt: Schröder; Heimath, Ewald, de Manna, Müller, Seiffert, Kauschat (46. Nover), Potthast, Damnitz, Vasic (72. Salha), Tautz.
Tore: 0:1Engeln (20.); 0:2 Maier (38.); 1:2 de Manna (66. FE); 1:3 Schröder (74.); 1:4 Engeln (81.).
Besondere Vorkommnisse: Schröder (Hardt) pariert Foulelfmeter (28.) . Gelbrot gegen Tautz (64.).
Mit Daniel Klöckner kündigte am Sonntag ein weiterer Akteur an, dass er in der kommenden Saison nicht mehr auf der Hardt spielen wird.














