Juwelierüberfall: Polizei veröffentlicht Fahndungsbild
DORTMUND Nach dem blutigen Überfall auf einen Juwelier an der Borsigstraße am Donnerstagabend schwebt das Opfer weiterhin in Lebensgefahr. Jetzt hat die Polizei einen Fahndungsaufruf veröffentlicht.
Am Freitagmorgen arbeiten Kriminaltechniker am Tatort. (Foto: Bandermann)
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Bei dem Opfer handelt es sich nach neuen Angaben der Polizei und der Staatsanwaltschaft um den 48-jährigen Inhaber des Juweliergeschäfts an der Borsigstraße. Insgesamt gab es nach Zeugenangaben vier Täter. Drei Männer hatten den Juwelier überfallen, ein Mann fuhr das Fluchtauto.
Fotostrecke Raubüberfall auf Juwelier in der Nordstadt
Die Ermittler haben am Freitagmittag ein Fahndungsfoto veröffentlicht, es zeigt einen schwarzen BMW. Nach dem Überfall um 17.48 Uhr waren die Täter mit dem Auto wenige Meter geflüchtet.Die Polizei fand den Wagen kurz nach dem Überfall im Hinterhof des Hauses "Im Spähenfelde 14". Von hier aus sind die Täter nach Angaben der Polizei zu Fuß weiter geflüchtet.
Jetzt fragt die Polizei:
- Wer hat das Fahrzeug, einen BMW Kombi, 5er- Reihe, schwarz, mit amtlichen Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis (MK), am gestrigen Tage im Tatortbereich nahe des Borsigplatzes und im Bereich der Straße "Im Spähenfelde" in der Zeit von 17.30 Uhr bis 17.50 Uhr gesehen?
- Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Die Männer sind nach Zeugenangaben etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und waren bei der Tatausführung maskiert. Sie trugen eine rote, eine blaue und eine graue Jacke.
Wer Hinweise zu diesen Fragen machen kann, soll sich unter Telefon (0231) 132 7999 an die Polizei wenden.
Erste Meldung 10.08 Uhr:
Laut Staatsanwaltschaft wurde am Donnerstagabend auf der Straße Im Spähenfelde ein Fluchtfahrzeug gefunden. Der PKW wurde im Sauerland gestohlen, ebenso die Kennzeichen, die mit MK beginnen. Damit ist klar: Der Juwelier ist von einer Gruppe von Profi-Verbrechern überfallen und niedergeschossen worden.
Drei bis vier Täter
Ermittler sprechen jetzt von drei bis vier Tätern. Angesichts der Brutalität beim Überfall ist davon auszugehen, dass die Täter bereits andere schwere Delikte begangen und dabei Spuren hinterlassen haben.
Die Ermittlungskommission hat die ganze Nacht durchgearbeitet und dabei etliche Zeugenaussagen ausgewertet und Spuren gesichtet. Zurzeit untersuchen Kriminaltechniker den PKW in einer Garage der Polizei. Am Lack und auf Sitzen und Armaturen können die Spezialisten wichtige Spuren erkennen und diese mit einer Datenbank abgleichen.
Die Staatsanwaltschaft will am Freitagnachmittag weitere Details nennen.










































