Prinzenpaar zu Gast: Kräftiges Helau für die AWO-Werkstätten Lindenhorst
LINDENHORST Popcorn-Regen und ausgelassene Stimmung statt Montage- und Näharbeiten: Das Dortmunder Prinzenpaar sorgte mit einem „dreifach kräftigen Helau“ für Abwechslung in den Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt (AWO).
Das Dortmunder Karnevalsprinzenpaar besuchte die AWO-Werkstätten in Lindenhorst. (Foto: Laura Kirchberger)
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Viele Fotos mit dem Prinzenpaar
Die Angestellten der Behindertenwerkstatt strahlten über das ganze Gesicht. Jeder wollte die Prinzessin und ihren Prinzen direkt anfassen und sich mit dem Paar fotografieren lassen.
Besonders der große goldene Orden um den Hals von Marcus II. weckte das Interesse. Aus der Menschentraube löste sich immer wieder einer der begeisterten AWO-Mitarbeiter und zeigte stolz seine Autogrammkarten.
Herzlicher Empfang
„Es ist der Wahnsinn hier“, schwärmte Stefanie I. während sie Autogramme schrieb, „wir werden so herzlich empfangen.“
Zum siebten Mal besuchte ein Prinzenpaar die Werkstätten an der Lindenhorster Straße. „Sie sollen ein bisschen karnevalistisches Flair zu uns bringen“, sagte Stenzel. Er ist begeistert, dass sich das jecke Paar jedes Jahr durch die Hallen führen lasse und dabei große Interesse an der Arbeit der behinderten Menschen zeige. Sie nähmen sich bis zu zwei Stunden Zeit dafür.
Eigene Karnevalsgedichte geschrieben
„Es ist schön zu sehen, wenn die Arbeiter sich freuen“, so Stenzel weiter. Schon Tage vorher hatten die sogar gefragt, wann endlich die Rot-Weißen kämen. Erwin Lattemann war einer der Aufgeregtesten. „Ich habe extra Karnevalsgedichte geschrieben“, erzählte er stolz.
Die Stimmung in den Werkstätten sei besser als auf vielen Karnevalsfeiern, stellte Prinzessin Stefanie heraus. „Es ist viel menschlicher und persönlicher“, fügte Marcus II. hinzu.













